Was ist SEO? Suchmaschinenoptimierung anfängerfreundlich erklärt.

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Was ist SEO? Was genau hat es eigentlich mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf sich, wie funktioniert die Google-Suche und mit welchen Maßnahmen kannst du nachhaltig dein Google Ranking verbessern? In diesem Artikel findest du anfängerfreundliche Antworten auf diese Fragen, sowie eine leicht verständliche Einführung in das Thema der Suchmaschinenoptimierung.

Inhaltsverzeichnis

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Bevor wir starten, möchte ich kurz anmerken: Die Optimierung für Suchmaschinen ist ein komplexes Thema, das du nicht in 10 Minuten lernen wirst — entsprechend umfangreich ist auch dieser Leitfaden dazu. Falls du nur wenig Zeit (oder wenig Lust zu lesen) hast, nutze am besten das Inhaltsverzeichnis, um zu den gewünschten Absätzen zu navigieren.

Beim Lesen des Textes wirst du merken, dass die Suchmaschinenoptimierung (SEO) kein Hexenwerk ist. Im Endeffekt beruht der Erfolg nachhaltiger SEO-Kampagnen auf der Analyse verschiedener Daten, der Ausarbeitung einer zielorientierten Strategie und der praktischen Umsetzung verschiedener SEO-Maßnahmen.

Wichtig zu verstehen ist, dass die Optimierung für Suchmaschinen eine sehr daten- und faktenorientierte Arbeitsweise erfordert. Hörensagen und raten (“guess SEO / guesSEO”) führt hierbei nicht zu Resultaten.

Was ist SEO? (Definition)

Unter dem Begriff SEO (vom engl. Search Engine Optimization) fasst man verschiedene Maßnahmen zusammen, welche die Verbesserung organischer (unbezahlter) Suchmaschinen-Platzierungen (Rankings) zum Ziel haben.

Das Ziel von SEO ist es also, seine Inhalte so zu optimieren, dass diese auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse erscheinen. Konkret ausgedrückt handelt es sich also um eine Optimierung für Suchmaschinen, statt einer Suchmaschinenoptimierung

Häufig wird dieser Prozess auch als Google-Optimierung oder Google-SEO bezeichnet, da Google mit Abstand den größten Marktanteil aller Suchmaschinen weltweit hat und dadurch im Fokus aller SEO-Kampagnen steht.

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Kanäle für Suchmaschinenoptimierung:

In Bezug auf die Google-Optimierung kann man noch zwischen weiteren Datenquellen differenzieren, die alle über einen eigenen Suchindex (Datenbank) verfügen. Während früher fast ausschließlich die b genutzt wurde, so gewinnen besonders die Bild-, Video- und Sprachsuche zunehmend an Bedeutung.

Grundsätzlich unterscheidet man daher zwischen den folgenden Indizes / Datenbanken:

  • Websuche (Klassisches SEO)
  • Bildersuche (Bilder-SEO)
  • Videosuche (Video-SEO)
  • News-Suche (News-SEO)
  • Sprachsuche (Voice Search SEO)

? Beliebte Synonyme für die Suchmaschinenoptimierung:

Spricht man von der Suchmaschinenoptimierung, so trifft man auf zahlreiche weitere Begriffe, die letztendlich genau das Gleiche meinen. Um dich nicht zu verwirren, findest du hier eine Auflistung der beliebtesten Synonyme:

  • SEO-Optimierung
  • Webseitenoptimierung
  • Google-Optimierung
  • Google-Ranking-Optimierung
  • Optimierung der Google-Suche
  • Google-SEO
  • SEO-Marketing

? Allgemeine Begriffserklärungen zum Thema SEO :

  • Ranking = Platzierung in den Suchergebnissen
  • SERP(s) = Suchergebnis-Seite(n) – engl: Search Engine Result Page(s)
  • Keyword = Suchphrase
  • Suchintention = Absicht des Nutzers, wenn er nach einem Keyword sucht
  • Traffic = Webseitenbesucher
  • Crawler = Programm, welches die Inhalte einer Website analysiert
  • Klickrate = Anzahl (%) der Menschen, die auf ein Suchergebnis klicken

Was sind die Ziele von SEO?

Das primäre Ziel bei der SEO-Optimierung ist die nachhaltige Verbesserung der eigenen Suchmaschinen-Platzierungen, wodurch wiederum eine leichtere Auffindbarkeit für das eigene Unternehmen entsteht. 

Dabei ist das Ziel auf den ersten Positionen der Google-Suche zu erscheinen, wenn beispielsweise potenzielle Kunden nach einem relevanten Suchbegriff (Keyword) recherchieren. Als relevant sind in diesem Zusammenhang Suchwörter gemeint, die verwandt mit dem eigenen Angebot sind (z.B. Produkte oder Dienstleistungen).

Dadurch, dass ca. 33 % aller Nutzer auf eines der ersten drei Resultate in den Suchergebnissen klicken, erhöht sich durch ein gutes Google-Ranking entsprechend auch die Anzahl der organischen Besucher.

Klickrate (Click-Through Rate) in der organischen Google-Suche (SEO)

Spricht man von der Optimierung für Google, so ist Seite 1 der Suchtreffer also immer das angestrebte Ziel. Im besten Falle positioniert man sich natürlich in den Top 3, da bei diesen Suchtreffern die höchste Klickrate herrscht. 

Betrachtet man die prozentuale Klickwahrscheintlichkeit von Platz 1 bis Platz 100, so wird schnell bewusst, warum die Pole Position bei Google so unglaublich begehrt ist:

klickwahrscheinlichkeit-01

Quelle: https://www.sistrix.de/news/klickwahrscheinlichkeiten-in-den-google-serps/

Google-Rankings außerhalb der ersten Suchergebnisseite liefern dir also keinen wirklichen Mehrwert.

Google-Suchtreffer auf der zweiten Seite der SERPs bringen dir keinen Mehrwert bei der Suchmaschinenoptimierung.

Damit möglichst viele Nutzer auf das eigene Suchergebnis klicken, spielt aber nicht nur das Ranking eine Rolle. Auch die Optimierung der sogenannten Google Snippets ist entscheidend, um viele Klicks zu erhalten. 

Als Google Snippet bezeichnet man in diesem Zusammenhang die Vorschau der einzelnen Suchtreffer, bestehend aus dem Seitentitel, der Meta Beschreibung und der Seiten-URL.

Google-Snippet Optimierung für SEO (Was ist...)

Bei der Snippet-Optimierung ist es besonders wichtig die Erwartungshaltung des Nutzers zu berücksichtigen, um diesen zum Klick auf das eigene Ergebnis zu verleiten. Dadurch verbessert sich nämlich die Klickrate (CTR) und damit auch die Anzahl der organischen Besucher.

Um in diesem Kontext die Klickrate noch weiter zu steigern, werden sogenannte Rich Snippets eingesetzt, die z.B. Bewertungen beinhalten und damit den Fokus der Nutzer auf sich ziehen.

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Zusammenfassend verfolgen wir also drei Ziele bei der Suchmaschinenoptimierung:

  • Erhöhung der eigenen Sichtbarkeit am Markt
  • Auffindbarkeit des eigenen Angebots verbessern
  • Steigerung der organischen (unbezahlten) Besucherzahlen
Warum ist ein organisches Google-Ranking so wichtig für den Erfolg im Internet?

Welche Vorteile bringt die SEO-Optimierung?

Dadurch, dass es sich bei Suchmaschinenoptimierung (SEO) um einen organischen Prozess handelt, ist einiges Arbeit notwendig, um die erste Seite der Suchtreffer zu dominieren.

Falls du dich jetzt fragen solltest, ob sich die ganze Mühe überhaupt lohnt, habe ich hier fünf gute Gründe, die eindeutig für SEO sprechen:


1. Die organische Suche ist der stärkste Online-Marketing-Kanal

Dadurch, dass Googles Suchalgorithmus immer besser darin wird unsere Suchphrasen zu interpretieren und zielgenaue Resultate auszuspielen, nimmt die Relevanz der organischen Suche auch weiterhin zu.

Laut aktueller Studien von Sparktoro macht die organische Suche von Google 57,8 % des gesamten Web-Traffics aus. Damit ist die unbezahlte Google-Suche der mit Abstand stärkste Kanal im Online Marketing und auch die Besucherquelle mit der größten Relevanz.

Warum ist Google SEO so wichtig? Organische Suche ist der stärkste Online-Marketing-Kanal

Weitere Fakten zur Suchmaschinenoptimierung:

  • Google alleine ist verantwortlich für 94 % des organischen Traffics
  • SEO bietet ca. 20x mehr Traffic-Potenzial als PPC (auf Mobile und Desktop)
  • 57 % der B2B-Marketer sagen, dass SEO mehr Leads generiert, als alle anderen Marketing-Initiativen

Quelle: https://www.bluecorona.com/blog/2017-seo-statistics/

2. Suchmaschinenoptimierung liefert den besten ROI

Es gibt zahlreiche Fallstudien im Netz, bei denen Unternehmen verschiedener Größenordnungen und Märkte befragt wurden, welche Marketing-Kanäle die besten Ergebnisse und den größten Return on Investment liefern.

Unter allen Befragten war die Antwort eindeutig, dass die Suchmaschinenoptimierung (SEO) der mit Abstand wirtschaftlichste Online-Marketing-Kanal ist.

Laut der Studie von SEO-Guru Neil Patel, liegt der durchschnittliche Return on Investment von professionellen SEO-Maßnahmen bei fast 700 %.

SEO ist der wirtschaftlichste Traffic-Kanal im Online-Marketing (Studie von Neil Patel)^

3. Die Google-Optimierung steht in Deutschland noch am Anfang

Fakt ist, dass viele Unternehmen in Deutschland den wahren Nutzen von Suchmaschinenoptimierung noch nicht verstanden haben und daher noch nicht auf den Zug aufgesprungen sind. Das wiederum führt dazu, dass in vielen Branchenzweigen und Nischen großes ungenutztes Potenzial schlummert.

Um langfristig die Nase vorne zu haben und die eigene Konkurrenz abzuhängen, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt um mit SEO zu starten. Das gilt sowohl für lokale Unternehmen, als auch Start-ups oder etablierte Marken mit größerem Bekanntheitsgrad.

Je früher du startest und dich in deiner Nische als Autorität etablierst, desto aufwändiger wird es für die Nachzügler irgendwann dich vom Thron zu verdrängen.

4. Hole deine Zielgruppe auf der Kundenreise ab

Zwar sind Impulskäufe keine Seltenheit im Online Shopping, jedoch gilt hierbei meist die Faustregel: Je höher der Verkaufspreis, desto umfangreicher der bevorstehende Recherche- und Vergleichsprozess.

Mit Hilfe einer cleveren SEO-Strategie platzierst du dich nicht nur an erster Stelle der Suchergebnisse für Money Keywords (z.B. Produktname oder Service), sondern holst potenzielle Kunden bereits lange vor der tatsächlichen Entscheidungsfindung ab. Dadurch baust du Vertrauen zu deiner Zielgruppe auf und etablierst dich als Experte in deinem Markt.

Nutze zur Kundengewinnung unbedingt eine Customer Journey, die genau auf deine Zielgruppe ausgerichtet ist.

5. Nachhaltige Resultate durch die Suchmaschinenoptimierung

Die Besonderheit an der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die Nachhaltigkeit der verschiedenen Maßnahmen. Zwar dauert es zu Beginn meist eine Weile, bis eine SEO-Kampagne richtig Fahrt aufnimmt, dafür profitiert man von den Resultaten einer Webseitenoptimierung im Regelfall mehrere Jahre.

Genau hier liegt auch der große Unterschied zu bezahlten Kampagnen: Die Optimierung für Suchmaschinen ist ein organischer Prozess, der mit der Zeit zunehmend an Effektivität gewinnt und zu dauerhaften Ergebnissen führt.

Im Kontrast dazu liefern Werbeanzeigen zwar schnelle Besucher, sind dafür aber mit hohen (kurzfristigen) Kosten und einer geringen Halbwertszeit verbunden.

Für wen rentiert sich die SEO-Optimierung?

Auch wenn die Google-Optimierung auf viele wie der heilige Gral unter allen Online-Marketing-Kanälen wirkt, kommt SEO keiner “One-fits-All” Lösung gleich.

Lass uns daher mal einen kurzen Blick darauf werfen, für welche Unternehmen (B2C & B2B) sich eine professionelle SEO-Optimierung rentieren kann:

  • Online Shops (unabhängig der Branche)
  • Dienstleister mit kostenintensiven Angeboten (z.B. Berater, Coaches, Versicherungs- und Immobilienmakler, Agenturen, SaaS-Anbieter, usw.) 
  • Lokale Unternehmen, die den regionalen Markt beherrschen möchten

Allerdings gibt es auch einige Ausnahmefälle, in denen sich SEO nicht rentiert:

  • Dienstleister & Online Shops im Niedrigpreissegment (mit geringer Marge)
  • Umkämpfte Märkte mit wenig Traffic-Potenzial (geringes Suchvolumen)
SEO: Langfristiger Return on Investment durch Suchmaschinenoptimierung

Warum ist die Suchmaschinenoptimierung so wichtig?

Warum SEO so wichtig ist, lässt sich eigentlich in wenigen Sätzen beantworten. Dadurch, dass Suchmaschinen immer noch der zentrale Dreh- und Angelpunkt bei der Informationsbeschaffung sind, ist Sichtbarkeit in den Suchergebnissen extrem wichtig.

Das gilt sowohl für Suchphrasen informativer Natur, als auch für kommerzielle Keywords, die einen konkreten Kaufbedarf ausdrücken.

Mit Hilfe der Suchmaschinenoptimierung (SEO) hast du die Möglichkeit, Inhalte für jede Phase der Kundenreise (Customer Journey) zu erstellen und damit potenzielle Käufer bereits früh anzusprechen. Also noch bevor die eigentliche Kaufentscheidung gefällt wird, z.B. in der Informations- und Vergleichsphase.

Besonders im Hochpreis-Segment reicht es meistens nicht aus, nur auf Keywords mit konkreter Kaufintention zu optimieren (siehe letzte Phase der Kundenreise). Daher ist es wichtig, dass du deine Expertise kommunizierst und deinen Nutzern bereits vorab Inhalte mit Mehrwert lieferst, um eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Was für Inhalte das klassischerweise sind, siehst du in der folgenden Infografik:

Mit Hilfe der Customer Journey erstellst du SEO-Inhalte für jede Phase der Kundenreise.

Die Optimierung für Suchmaschinen ist daher unglaublich wichtig für deine übergreifende Online-Marketing-Strategie.

Die Verbesserung deiner Google-Rankings geht selbstverständlich nicht nur über die organische SEO-Optimierung, sondern auch über SEA (Search Engine Advertising).

Aber wo genau liegen die Unterschiede?

Was sind die Unterschiede zwischen SEO, SEA & SEM?

SEM ist die Abkürzung für Search Engine Marketing (zu deutsch: Suchmaschinenmarketing) und wird meist als zusammenfassender Oberbegriff für die folgenden zwei Teildisziplinen verwendet:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Unbezahltes Google-Ranking
  • Suchmaschinenwerbung (SEA): Bezahltes Google-Ranking

Allerdings hat sich noch eine zweite Definition für den Begriff SEM im Online-Marketing-Jargon etabliert. Dabei wird das Suchmaschinenmarketing mit der Suchmaschinenwerbung, also den bezahlten Suchergebnissen, gleichgesetzt.

Ich persönlich folge der ersten Definition, weil SEO und SEA jeweils getrennte Disziplinen sind und SEM für mein Verständnis das Gesamtbild bzw. die Synergie daraus beschreibt.

Suchmaschinenoptimierung vs. Suchmaschinenwerbung: Was ist besser?

Die Frage “Was ist SEO?” haben wir an diesem Punkt bereits geklärt. Aber wie steht es um die Suchmaschinenwerbung? Wo sind die Unterschiede zur Suchmaschinenoptimierung und was ist letztlich besser — SEO oder SEA?

Was ist SEO? vs. Was ist SEA? - Unterschiede zwischen organischen und bezahlten Google-Snippets

Grundsätzlich haben beide Methoden ihre Daseinsberechtigung. Was letztlich besser ist, lässt sich daher auch nicht pauschal beantworten, weil die Antwort hierbei immer von deinen individuellen Marketingzielen abhängt.

Prinzipiell liegen die Unterschiede in den aufzuwendenden Kosten, dem Zeitraum bis zum Eintritt der Rankings und der Nachhaltigkeit der Maßnahmen.

SEO vs. SEA: Wo sind die Unterschiede?

Der Vorteil von Google Ads ist, dass du sofort Besucher gewinnst. Allerdings verschwindet dein Traffic auch direkt wieder, sobald du nicht mehr zahlst. Um kurzfristig Besucher zu erhalten und beispielsweise die Conversion-Rate von Keywords oder Landing Pages zu testen, ist SEA also perfekt.

Jedoch können die laufenden Kosten für Search-Ads auch schnell zur Belastung werden. Das ist gerade dann der Fall, wenn man keine Möglichkeit hat Direktverkäufe auf seiner Website zu erzielen, wodurch sich die Werbekosten sofort amortisieren würden.

Weil besonders in stark umkämpften Nischen extrem hohe Klickpreise aufgerufen werden (bis zu 45 € pro Besucher), können laufende SEA-Kampagnen schnell für monatliche Kosten im hohen vier- bis fünfstelligen Bereich sorgen.

Hinzu kommt, dass Google Ads meist wesentlich seltener geklickt werden als die organischen Suchergebnisse. Bei einer schlechten Klickrate (Click-Through Rate) benötigst du also deutlich mehr Ads, um auf die gewünschte Anzahl von Besuchern zu kommen.

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Mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) gewinnst du dagegen die gleichen Besucher wie mit SEA, verzichtest jedoch auf horrende Klickkosten. 

Vergleich: Klickrate (Click-Through Rate) der organische Google-Suche vs. bezahlte Suche von Google Ads

Quelle der Daten: https://moz.com/blog/google-organic-click-through-rates-in-2014

SEO vs. SEA: Was ist nachhaltiger?

Weil es sich bei SEO jedoch um einen organischen (unbezahlten) Prozess handelt, entstehen organische Google-Rankings nicht von heute auf morgen. Im Gegensatz zu SEA musst du zu Beginn mit einigen Wochen oder Monaten rechnen, bis sich erste Ergebnisse einstellen. Durch das konstante Wachstum der Besucherzahlen rechnet sich SEO also erst auf Dauer.

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Hast du dich erstmal in den organischen Suchergebnissen etabliert, wirst du jedoch auch nachhaltig davon profitieren und jeden Monat targetierte Besucher für dein Online Business gewinnen. Darüber hinaus sorgt der Schneeballeffekt einer SEO-Kampagne irgendwann dafür, dass neue Keywords mit wesentlich weniger Aufwand erobert werden und neue Beiträge wie von alleine ranken.

Im Rahmen einer SEO-Betreuung entsteht ein Schneeballeffekt, der deine SEO-Kampagne in seinem Erfolg unterstützt

Kurz gesagt: Wer ein nachhaltiges Traffic-System aufbauen will, ohne jeden Monat tausende Euros für Ads auszugeben, wird zwangsläufig bei der Suchmaschinenoptimierung landen.

Wie funktioniert die organische Google-Suche?

Bevor wir uns anschauen, welche Faktoren deine organische Suchmaschinen-Platzierung beeinflussen, solltest du unbedingt verstehen wie die Google-Suche funktioniert.

Was ist SEO? Wie funktioniert die organische Google-Suche?

Damit deine Inhalte überhaupt in den unbezahlten SERPs angezeigt werden können, muss deine Website zunächst im Suchindex von Google gespeichert werden. Manche bezeichnen diesen Vorgang auch als „Homepage-Anmeldung bei Google„. Stell dir diesen Index wie eine gigantische Bibliothek vor, in der Milliarden von Seiten verschiedener Domains verwaltet werden. 

Um die Informationen einer Website zu erfassen, werden sogenannte Web-Crawler (“Spider”) verwendet. So bezeichnet man spezielle Computerprogramme, die extra dafür entwickelt wurden, Daten zu erfassen und zu indexieren. Sobald die Inhalte vom Google Bot erfasst und im Suchindex gespeichert wurden, können sie erst über die Websuche gefunden werden. 

Wird eine Suche durchgeführt, analysiert der Algorithmus “RankBrain” zunächst die Suchphrase. Dabei versucht RankBrain mit Hilfe von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz die Suchintention des Nutzers zu verstehen.

Als Suchintention (engl. Search Intent) bezeichnet man in diesem Kontext die Absicht des Nutzers, also: Warum sucht jemand nach diesem Keyword?
Hierbei unterscheidet man grundsätzlich zwischen vier Arten der Suchintention:

Erkenne die Suchintention von SEO Keywords, um themenrelevanten Content zu erstellen, mit dem du garantiert bei Googlen ranken wirst

Die entsprechenden Resultate werden anschließend, sortiert nach Relevanz, auf den Suchergebnisseiten aufgelistet. Im Fachjargon bezeichnet man diese Ergebnisseiten auch als SERPs (vom englischen: Search-Engine-Result-Page).

Welche Faktoren beeinflussen das Ranking bei Google?

Im Grunde genommen hat Google nur ein Ziel: Den eigenen Nutzern schnellstmöglich das beste Ergebnis zu liefern und die Suchintention zu befriedigen. Schließlich werden nur zufriedene Nutzer auch zukünftig auf den Suchmaschinendienst zugreifen.

Damit die User ausschließlich relevante Suchtreffer erhalten, nutzt Google über 200 verschiedene Rankingfaktoren (bzw. Rankingsignale). Diese bestimmen wiederum die Reihenfolge der organischen Suchmaschinen-Platzierungen

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den folgenden Faktoren:

  • Themenrelevanz der Inhalte (Content)
  • Seitenstruktur (klare Hierarchie, z.B. durch Content Silos)
  • Autorität & Popularität (Backlinks)
  • Nutzerverhalten (Usability & Technik)
  • Anzahl der Brand-Searches (markenspezifische Suchanfragen)
  • Alter der Domain und der Inhalte
  • Ladezeit (PageSpeed)
  • Mobile Friendliness (Optimierung für Smartphones & Tablets)
  • Signale aus sozialen Netzwerken (Social Signals)

Dinge wie Themenrelevanz oder Autorität entstehen aber nicht von heute auf morgen, genauso wenig wie eine nutzerfreundliche Webseite. Daher sind im Rahmen der SEO-Optimierung verschiedene Maßnahmen notwendig, die sich in zwei Teilbereiche gliedern:

  • OnPage-Optimierung = Alle inhaltlichen + technischen Optimierungen direkt auf deiner Seite (z.B. SEO-Texte, Meta-Description, Title Tags, Seitenstruktur, Optimierung für mobile Endgeräte, Fehlerbehebung, Ladezeit, usw.)
  • OffPage-Optimierung = Maßnahmen außerhalb deiner Seite (z.B. Backlinks, also Rückverweise anderer Domains, Marken-Erwähnungen, Social Signals, usw.)
Teilbereiche der Suchmaschinenoptimierung (OnPage SEO, OffPage SEO & Technical SEO)

Personalisierte Google-Resultate

Allerdings gibt es auch einige Rankingfaktoren, die man als Marketer nicht aktiv beeinflussen kann. Dazu zählen Daten, die der RankBrain Algorithmus erhebt, um die Suchergebnisse für jeden Nutzer individuell zu personalisieren.

Für die Personalisierung der SERPs werden u.a. folgende Daten genutzt:

  • Browser-Einstellungen (Land, Sprache)
  • Standort (per GPS)
  • Endgerät (Mobil oder Desktop)
  • Suchverlauf / Browser-Historie
  • Individuelles Klickverhalten

Besonders im Local SEO, also der lokalen Suchmaschinenoptimierung, spielt die Personalisierung eine große Rolle. Sucht ein Nutzer nach Begriffen mit einem lokalen Bezug, wie z.B. “Arzt in meiner Nähe”, werden verstärkt nutzerspezifische Informationen im Ranking berücksichtigt.


7 SEO-Tipps um dein Google-Ranking zu verbessern

Nachdem du jetzt gelernt hast was SEO ist, möchte ich dir 7 Praxistipps zur sofortigen Umsetzung an die Hand geben, mit denen du dein Google Ranking verbessern kannst.

1. Führe eine SEO-Analyse durch

Bevor du dich dem Feintuning widmest, solltest du sicherstellen, dass deine Internetseite das Fundament für eine erfolgreiche SEO-Optimierung bildet. Leider behindern sich viele Marketer selber, indem sie einige grundlegende Maßnahmen überspringen.

Der SEO-Check hilft dir herauszufinden, an welchen Stellen deiner Website Optimierungsbedarf herrscht. 

Deine SEO-Analyse sollte daher erstmal drei Aspekte umfassen:

  • Technischer SEO-Check (z.B. mit OnPage-Tools wie Screaming Frog)
  • Relevanzanalyse
  • Usability-Check

Bei der technischen Analyse stehen primär die Aspekte Sicherheit und Performance im Fokus. Diese beeinflussen nämlich nicht nur dein Ranking, sondern auch die Nutzerfreundlichkeit. Konkret solltest du hier folgendes beachten:

  • Sicherheit / aktive SSL-Verschlüsselung (https)
  • Aktuelle PHP-Version (7.3 oder 7.4)
  • Performantes Webhosting (z.B. All-Inkl Business)
  • 404-Fehler vermeiden (“Seite nicht gefunden”)
  • Weiterleitungsketten vermeiden (301-Chains)
  • Caching aktivieren (für mehr PageSpeed)

Falls du keine Audit-Software installieren willst (z.B. Screaming Frog) oder kein Geld für teure Online-Tools ausgeben möchtest, empfehle ich dir mit dem kostenlosen Online SEO-Audit von https://www.seoptimer.com/ zu starten.

Dort erhältst du eine simple Auswertung der Testergebnisse, sowie detaillierte Informationen zu Überschriften, Meta Tags, Keywords und Links.

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Bei der Relevanzanalyse geht es primär um deinen Content. Analysiere hierfür deine SEO-Texte und frage dich:

  • Trifft mein Content die Suchintention?
  • Befriedigt der Textinhalt das Bedürfnis meiner Nutzer?
  • Entspricht die Textlänge dem Durchschnitt der Top-Rankings
  • Ist mein Beitrag nutzerfreundlich gestaltet? (z.B. durch Infografiken)

Beim Usability-Check geht es im Grunde genommen darum, deine Website in allen Belangen optimal bedienbar zu machen — sowohl für Desktop- als auch Mobilgeräte. Dabei spielen folgende Faktoren eine Rolle:

  • Responsive Webdesign (optimale Darstellung auf allen Endgeräten)
  • Lesbarkeit (Schriftgrößen, Farben, Kontraste)
  • Intuitive Navigation (Menü & Seitenstruktur)
  • Ladezeit (sollte unter 3 Sekunden liegen)

Die Usability ist leider ein häufig unterschätzter Faktor. Allerdings ist eine benutzerunfreundliche Website ein absoluter Conversion- und Ranking-Killer. Schließlich entstehen dadurch negative Nutzersignale wie z.B. Pogo-Sticking (das sofortige Abspringen von einer Website, zurück zur Google-Suche).

2. Keyword-Recherche

Um deine Google Rankings zu verbessern, solltest du ebenfalls auf die Wahl der richtigen Keywords achten. Besonders Anfänger tendieren häufig dazu ihre Beiträge für Phrasen mit großen Suchvolumen und starker Konkurrenz zu optimieren.

Stattdessen solltest du dich lieber auf Longtail-Keywords konzentrieren. Diese sind meist weniger umkämpft als die großen “Short-Head” Phrasen und liefern dir, bedingt durch die klare Suchintention, Besucher mit höherem Conversion-Potenzial.

Tipp: Hier findest du eine detaillierte Praxisanleitung zur Keyword-Recherche.

Longtail-Keywords sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen SEO-Optimierung. Durch die klare Suchintention konvertieren diese Suchphrasen hervorragend

3. Erstelle eine SEO-freundliche Seitenstruktur

Eine übersichtliche Seitenstruktur ist extrem wichtig, damit sich deine Besucher und auch der Googlebot problemlos auf deiner Seite zurechtfinden. Damit schaffst du es beispielsweise auch informative von kommerziellen Inhalten klar abzugrenzen

Besonders wenn du deine Inhalte verschiedenen Kategorien oder Subkategorien zuordnen möchtest, ist eine klare Struktur unerlässlich. Das wiederum erleichtert deinen Besucher nämlich die allgemeine Navigation und macht ihnen klar verständlich, wo sie sich gerade befinden.

Optimalerweise berücksichtigst du die suchmaschinenfreundliche Seitenarchitektur bereits von Beginn an. Damit vermeidest du einen aufwändigen Umbau deiner Website im Live-Betrieb (woraus wiederum zahlreiche Weiterleitungen resultieren können). Spätestens bei einer Überarbeitung deiner Website oder einem Relaunch solltest du die Seitenstruktur jedoch beachten.

Berücksichtige eine SEO-freundliche Seitenstruktur deiner Website, um Besuchern und Crawler eine leichte Navigation zu ermöglichen.

4. Perfekte SEO-Texte schreiben

Während man früher noch mit lieblosen SEO-Texten ranken konnte, die 300 Wörter lang und vollgestopft mit Keywords waren, so sind die Ansprüche an die Content-Erstellung deutlich gestiegen.

Zwar spielen Keywords immer noch eine zentrale Rolle, allerdings geht es hierbei vielmehr um den Informationsgehalt deiner Texte und den damit verbundenen Mehrwert. Maßgeblich entscheidend ist dafür wieder die Suchintention

Nur, wenn dein Text wirklich die Suchintention des Nutzers befriedigt und Antworten auf dessen Fragen liefert, wirst du mit nachhaltigen Rankings belohnt. Denn seien wir mal ehrlich: Niemand hat Lust einen sinnbefreiten Text zu lesen, der nur das Ziel hat dem Googlebot zu gefallen.

Tipp: Wenn du lernen möchtest, wie du perfekte SEO-Texte schreiben kannst, schau mal hier vorbei.

5. Optimiere dein Google-Snippet

Der Klassiker schlechthin unter den SEO-Tipps: Die Optimierung des Google-Snippets. Wie bereits angesprochen, stellt das Google-Snippet die letzte Hürde zwischen dir und deinen potenziellen Besuchern dar.

Erst wenn Google-User auf dein Snippet klicken, werden sie auf deine Website weitergeleitet. Deshalb ist es an dieser Stelle entscheidend, dass du dein Angebot möglichst schmackhaft präsentierst. Mit Hilfe von SEO-Plugins wie Yoast, wird die Snippet-Optimierung zum Kinderspiel.

Achte hierbei unbedingt auf die Nutzenkommunikation und darum, den User zum Handeln aufzufordern (Call-to-Action). Darüber hinaus solltest du im Search-Snippet deine Focus Keywords einzubauen, um weitere Ranking-Signale für deinen Beitrag zu erzeugen.

Achte bei der SEO-Optimierung deiner Such-Snippets auf Dinge wie Title Tag, Meta Description und URL-Slug

6. SEO-Optimierung deiner Bilder

Wie bereits am Anfang des Artikels erwähnt, ist die Websuche von Google nicht die einzige organische Besucherquelle. Besonders im E-Commerce Bereich nutzen User häufig die Bildersuche für ihre Recherche.

Damit deine Grafiken dort auf den vorderen Positionen zu finden sind, solltest du den Dateinamen und den ALT-Tag (ALT-Attribut) deiner Bilder themengerecht gestalten. Konkret heißt das: 

  • Was ist auf dem Bild zu sehen?
  • Wie passt das Bild in den Kontext meines Artikels?

Beantworte diese zwei Fragen am besten in einem kurzen Satz. Wenn es der Kontext zulässt, füge hier noch dein Focus-Keyword oder eine verwandte Phrase (LSI-Keyword) hinzu. 

In WordPress kannst du diese Informationen direkt beim Upload in die Mediathek definieren:

Tipps zum Bilder-SEO (Image-SEO) für das Ranking in der Bildersuche von Google

7. Bleib am Ball (SEO ist nichts einmaliges)

Für viele Leser mag der folgende SEO-Tipp wie eine Botschaft von Captain Obvious klingen, allerdings hielt ich es für sinnvoll diesen Fakt nochmal zu betonen:

Suchmaschinenoptimierung ist nichts Einmaliges, auch wenn das ein beliebter Irrglaube ist. SEO-Optimierung bedeutet nicht “Ich schreibe jetzt 5 Texte, installiere Yoast, kaufe 1000 Backlinks auf eBay und dann wars das”.

Viel mehr ist die Optimierung für Google ein stetiger Prozess, der regelmäßige Arbeiten umfasst und niemals endet. Das hängt wiederum damit zusammen, dass es sich um einen organischen Prozess handelt. Im Laufe der Zeit wächst und gedeiht dieses Projekt, wodurch es auch regelmäßiger Pflege bedarf.

Stell dir dein SEO-Projekt wie eine Pflanze vor. Würdest du sie nur einmal gießen, massiv überdüngen und dann in der Ecke stehen lassen, hätte dies nur ein Resultat: Sie würde kurz aufblühen und danach in Rekordzeit verwelken. Genauso verhält es sich mit deiner Seite auch.

Nachhaltige Resultate entstehen daher nicht durch halbgare SEO-Maßnahmen oder sporadische Updates, sondern durch eine langfristige SEO-Strategie und kontinuierlicher Betreuung.

An alle, die bis eben noch dachten, SEO sei eine einmalige Angelegenheit: Ich muss dich leider enttäuschen.

An alle anderen: Captain Obvious, over and out.

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Wie lange dauert SEO?

Wahrscheinlich hast du es schon zwischen den Zeilen gelesen: SEO braucht Zeit. Suchmaschinen-Platzierungen in den begehrten Top 10 sind unter gewissen Umständen zwar in wenigen Tagen oder Wochen möglich, allerdings sind das die absoluten Ausnahmen! 

Also: Welche Faktoren haben Einfluss auf die Dauer deiner SEO-Resultate?

  • Deine IST-Situation
  • Wettbewerbsstärke
  • Zeit & Aufwand
  • Google Algorithmus

Falls es dich interessiert, welche dieser Dinge die größte Gewichtung bei der zeitlichen Entwicklung haben, lies dir am besten meinen Artikel dazu durch: Wie lange dauert SEO?

Wie lange dauert SEO?

Kurz gesagt benötigen die meisten SEO-Projekte etwa 3-6 Monate, um die ersten sichtbaren Ergebnisse zu verzeichnen. Für einen spürbaren Anstieg deiner Besucher solltest du dich jedoch 9-12 Monate gedulden. 

Das hängt unter anderem damit zusammen, dass der Suchalgorithmus meist über mehrere Wochen/Monate evaluiert, welche Position in den Rankings ein Beitrag “verdient” hat (angesichts der thematischen Relevanz).

Daher ergibt es auch wenig Sinn das Thema SEO-Marketing vor sich herzuschieben — schließlich ist Zeit hierbei ein entscheidender Rankingfaktor. Eigentlich ganz simpel: Wer früh damit beginnt seine Website für Google zu optimieren, rankt auch früher dort!

SEO selber machen vs. SEO-Betreuung

Die Frage aller Fragen in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung lautet wahrscheinlich: Kann ich SEO selber machen oder benötige ich dafür einen professionellen Dienstleister? (z.B. SEO-Freelancer oder Agentur). 

Ich möchte an dieser Stelle so ehrlich und transparent wie möglich mit dir sein.

Versteh mich jetzt nicht falsch, schließlich verdiene ich mit der Betreuung von Kundenprojekten mein Geld, aber ich muss auch gestehen: SEO zu lernen und seine Website erfolgreich für Google zu optimieren, ist kein Hexenwerk.

Klar, das Thema ist komplex, keine Frage. Besonders wenn man keine technischen Vorkenntnisse mitbringt und sich vorher noch nie mit SEO beschäftigt hat. Allerdings kann mit Hilfe einer detaillierten Praxisanleitung (z.B. per Videokurs) so ziemlich jeder das Handwerk der Suchmaschinenoptimierung erlernen. 

Außer natürlich, wenn dein Verhältnis zu moderner Technologie wie folgt aussieht:

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Was kostet SEO? (Betreuung vs. Weiterbildung)

Wenn wir mal ehrlich sind, hängt die Entscheidung zwischen “selber machen” und “machen lassen” meist von zwei Faktoren ab:

  • Marketingbudget
  • Ressourcen

Abhängig davon, wie viel Zeit und Geld du investieren kannst/möchtest, bleibt dir die Wahl zwischen drei Optionen:

Ganzheitliche Betreuung

Unternehmen mit einem größeren Marketingbudget wählen hier meist die Premium-Variante (ganzheitliche Betreuung) und geben alle Aufgaben an eine Agentur oder einen Freelancer ab. In diesem Fall sind monatliche Budgets von 500 bis 3000 Euro die Regel. 

Kosten in dieser Größenordnung mögen im ersten Moment vielleicht hoch erscheinen. Allerdings relativieren sich diese Kosten schnell wieder, sobald man die typischen Leistungsumfänge betrachtet:

  • Verfassen eines ausführlichen SEO-Textes (inkl. fachlicher Recherche): 6-8 Std
  • Design einer Landing Page (inkl. Bilder-Recherche, Icons, Infografiken): 1-2 Std
  • Text auf der Webseite einpflegen, formatieren, intern verlinken: 1-2 Std
  • Link-Prospects anschreiben, Themenfindung, Verhandlungen: 3-4 Std
  • Einen Gastartikel schreiben (für Linkaufbau): 4-5 Std
  • Monitoring, Analyse & Erstellung von Reports: 1-2 Std

Um wirklich etwas bewegen zu können und um nachhaltige Resultate zu erzielen, sind 10-15 Stunden im Monat wirklich das absolute Minimum. Angesichts der branchentypischen Stundensätze von 90 bis 150 Euro, kommt man daher auch schnell auf 1000 bis 2000 Euro im Monat.

Tipp: Einen umfangreichen Beitrag zum Thema SEO Kosten findest du übrigens hier. Dort werden u.a. auch verschiedene Abrechnungsmodelle, wie z.B. erfolgsbasiertes SEO, erklärt.

Punktuelle Betreuung (Einmalige Leistungspakete + Beratung)

Für Unternehmen mit einem schmalen Budget eignet sich die punktuelle Unterstützung in Form von einmaligen Leistungspaketen dagegen meistens mehr. Dabei werden wichtige Aufgaben an einen SEO-Experten outgesourct, während der Großteil der “einfachen” Maßnahmen selbst realisiert wird. 

Typische Aufgaben, die in diesem Kontext gerne abgegeben werden:

  • Ausarbeitung einer SEO-Strategie
  • Erstellung eines umfassendes SEO-Konzepts
  • Durchführung von SEO-Analysen (SEO-Audits)
  • Umfangreiche Keyword-Recherche & Content-Planung
  • Konzeption einer Linkaufbau-Strategie 

Umfangreiche SEO-Weiterbildung

Wer dagegen das Handwerk erlernen will und SEO selber machen möchte, für den sind Weiterbildungen die beste Lösung. Im Bereich SEO-Coaching unterscheidet man meist zwischen:

  • Einzeltraining (z.B. von Key-Usern in einer Agentur)
  • Gruppenschulungen (z.B. bei Inhouse-Agenturen)
  • Online Kurse (detaillierte Praxisanleitungen)

Die eigene Weiterbildung ist sicherlich die vergleichsweise günstigste Lösung und daher besonders bei Selbstständigen oder Online Unternehmern beliebt (Affiliate Marketer, Solopreneure, Berater, Coaches, etc.).

Fazit: Was ist SEO?

Ich hoffe, dass ich dir in diesem Artikel die Frage “Was ist SEO?” beantworten konnte und du die Grundprinzipien erfolgreicher SEO-Kampagnen verstanden hast. Zusammenfassend kann man sagen, dass SEO eine äußerst lukrative Möglichkeit für Unternehmen und Unternehmer darstellt, um die eigene Zielgruppe im Internet anzusprechen.

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