Was kostet professionelle Suchmaschinenoptimierung? [SEO Kosten]

SEO Kosten: Was darf eine professionelle SEO-Betreuung mindestens und maximal kosten?
Welche SEO Kosten sind für eine seriöse Betreuung angemessen? Was sollte ich als Kunde mindestens investieren, um einen Return-on-Investment erwarten zu können? Und was sollte ich als SEO Agentur oder Dienstleister mindestens verlangen, um meinen Kunden Ergebnisse liefern zu können? All das sind Fragen, die sowohl SEO Kunden als auch Dienstleistern häufig durch den Kopf gehen. Welche Einflussfaktoren auf die SEO Kosten es gibt, welche Abrechnungsmodelle sich in der Praxis bewährt haben und vieles mehr, schauen wir uns jetzt an!

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Inhaltsverzeichnis

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Grundsätzliche Einflussfaktoren auf die SEO Kosten

Wie du im Verlauf dieses Beitrags lernen wirst, gibt es zahlreiche verschiedene Faktoren, die den tatsächlichen Preis für eine SEO Betreuung beeinflussen können. Sei es der Stundensatz oder das Abrechnungsmodell. Allerdings gibt es drei Einflussfaktoren, die, unabhängig von diesen Dingen, immer eine entscheidende Rolle bei der Preisentwicklung spielen werden:

  1. Deine Ausgangssituation
  2. Deine individuellen Ziele
  3. Dein SEO Wettbewerb

Diese drei Dinge werden maßgeblich darüber entscheiden, ob sich die Kosten für eine SEO Betreuung eher im niedrigen oder eher im höheren Bereich ansiedeln werden. Warum das der Fall ist, erkläre ich dir sofort.

Die wichtigsten Ranking Faktoren in Kurzform

Damit du nachvollziehen kannst, warum diese drei Dinge Einfluss auf die Preisgestaltung der SEO Betreuung haben, solltest du zunächst die Grundsätze der Suchmaschinenoptimierung kennen. 

Keine Sorge, ich will an dieser Stelle gar nicht so tief in die Materie eintauchen, sondern dir einfach helfen das große Ganze zu verstehen. 

Grundsätzlich unterteilen wir den Prozess der Suchmaschinenoptimierung in zwei Bereiche, die etwa gleich gewichtet werden: On-Page und Off-Page SEO.

On-Page SEO

On-Page SEO beschreibt alle Maßnahmen, die unmittelbar auf deiner Webseite umgesetzt werden. Angefangen bei der technisch fehlerfreien Programmierung deines Webauftritts, bis hin zum Verfassen deiner SEO Texte oder der Ladezeitenoptimierung. In diesen Bereich finden sich die meisten der insgesamt ca. 200 Ranking Faktoren von Google wieder.

Off-Page SEO

Der zweite Teilbereich wird als “Off-Page SEO” bezeichnet. Damit sind sogenannte “Backlinks” gemeint, also eingehende Verlinkungen von anderen Webseiten. Du kannst dir Backlinks als eine Art digitale “Mund zu Mund Propaganda” vorstellen, die Google als Merkmal für Popularität und Autorität nutzt. Je mehr themenrelevante Backlinks von autoritären Webseiten du erhältst, desto größer wird deine eigene Autorität. Dadurch wird es mit zunehmender Anzahl von (qualitativen) Backlinks einfacher, für umkämpfte Keywords in den Top 10 zu ranken.

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Die SEO Kosten für ein Top 10 Ranking

Um in den Top 10 von Google zu ranken, muss deine Webseite also alle wichtigen Merkmale im OnPage und OffPage aufweisen. Sich nur auf einen dieser zwei Teilbereiche zu fokussieren wird dir gar nichts bringen.

Falls deine Webseite noch keine dieser Ranking-Anforderungen erfüllt, wird der Aufwand für deinen SEO Dienstleister entsprechend höher und damit zeitaufwendiger. Kommt dann noch ein starker Wettbewerb hinzu, so steigen die SEO Kosten für eine Betreuung schnell an. Im Gegensatz dazu wird es für SEO Profis wesentlich leichter, wenn dein Webauftritt in der Vergangenheit bereits optimiert wurde und damit schon eine gewissen “Ranking Power” hat.

Wie viel sollte ich in SEO investieren?

Das ist wohl die alles entscheidende Frage. Zwar sind sich die meisten Unternehmen darüber bewusst, dass SEO für enormes Umsatzwachstum sorgen kann, jedoch ist das Budget dafür in vielen Firmen stark limitiert. 

Besonders kleine Unternehmen sind oft noch sehr zaghaft mit ihrem Budget, weil noch nie zuvor in Online Marketing investiert wurde und der tatsächliche Mehrwert schlichtweg nicht erkannt wird.

Allerdings gibt es besonders im Bereich Local SEO noch extrem viele “Low Hanging Fruits” — also leicht zu rankende Keywords mit wenig Konkurrenz und großem Potenzial.

Welches Potenzial hat SEO für dein Unternehmen?

Um zu bestimmen, wie viel Geld du wirklich für SEO investieren solltest, ist eine Potenzialanalyse jedoch unerlässlich.
Bei der Potenzialanalyse für SEO werden folgende Dinge identifiziert:

  • IST-Zustand deiner Webseite (Hat die Webseite schon “Ranking Power”?)
  • Anzahl und Schwierigkeit für relevante SEO Keywords (Keyword Recherche)
  • Stärke deiner Wettbewerber (Wettbewerbs- und Marktanalyse)

Anhand der folgenden Informationen lässt sich relativ leicht bestimmen, ob Potenzial in deinem Markt vorhanden ist und wie hoch der etwaige Aufwand für eine Optimierung deiner Webseite ist.

Während viele Agenturen hunderte Euros für solch eine Analyse veranschlagen, möchte ich dir heute die Gelegenheit bieten, dir eine kostenfreie Potenzialanalyse zu sichern.

Die Zielsetzung entscheidet über die SEO Kosten

Ein weiterer Einflussfaktor auf die tatsächlichen Kosten ist die individuelle Zielsetzung.

Als Kunde solltest du dich daher genau fragen:

  • Wie viel Budget bin ich bereit zu investieren?
  • Welche Ziele will ich mit meiner Webseite erreichen?
    (bezogen auf: Leads, Verkäufe, Umsatz)
  • Wie schnell möchte ich meine organische Sichtbarkeit erhöhen?
  • Steht meine Webseite noch in den Startlöchern oder erhalte ich bereits viele organische Besucher und generiere Leads bzw. Verkäufe damit?
  • Möchte ich vielleicht sogar eine neue Webseite erstellen lassen?
  • Wer übernimmt die Projektleitung und wer steht dem SEO Dienstleister bei Fragen zur Seite?
  • Wie viele Seiten müssen optimiert oder erstellt werden?
  • Wie stark ist mein Wettbewerb? Bin ich in einem großen (stark umkämpften) Markt oder eher in einem Nischenmarkt aktiv?

Jemand mit großen Zielen wird dementsprechend höhere SEO Kosten zu tragen haben, als jemand, der sich mit weniger zufrieden gibt. Allerdings kann das Abrechnungsmodell des Dienstleisters den endgültigen Preis ebenfalls beeinflussen.

Abrechnungsmodelle und Preisgestaltung

Um eindeutig zu bestimmen, wie hoch die SEO Kosten für die Betreuung ausfallen werden, müssen wir zunächst die gängigsten Abrechnungsmodelle für SEO betrachten. Grundsätzlich bieten die meisten SEO Agenturen und Freelancer eine Vergütung nach folgenden Modellen an:

  • Abrechnung nach fixen Stunden- / Tagessätzen
  • All-in-One Pakete / Flatrates
  • Erfolgsbasierte Vergütung (“Performance Based SEO”)

Abrechnung nach fixen Stunden-/Tagessätzen

Die Abrechnung der Leistungen nach einem fixen Stunden- oder Tagessatz ist so ziemlich das konventionellste Abrechnungsmodell in unserer Liste. Je nach Dienstleister oder Agentur unterscheidet sich die Arbeitsweise hier jedoch etwas. 

Manche Agenturen definieren beispielsweise zu Beginn eines neuen Monats individuelle Ziele mit ihren Kunden und erstellen auf Basis dieser Informationen dann ein Angebot. In der Regel liegen die Stundensätze dabei zwischen 80 und 200 €.

Andere Dienstleister dagegen definieren für einen festgelegten Zeitraum ein monatliches Stundenbudget (z.B. 6 Monate Betreuung, mit jeweils 10 Stunden pro Monat).

All-in-One Pakete / Flatrates

Flatrates sind ein äußerstes beliebtes Abrechnungsmodell und meist mit einer festen Vertragslaufzeit verbunden (in der Regel 6-24 Monate). Dabei liegen die Flatrate-Preise meist zwischen 500 und 10.000 € pro Monat, während jedes Paket ein festes Set aus Leistungen enthält.

Meist sind allerdings Kombipakete aus On-Page und Off-Page Maßnahmen enthalten, was für den Endkunden die komfortabelste Lösung darstellt.

Obwohl die monatlichen Kosten meist konstant sind, so variieren die durchgeführten Arbeiten von Monat zu Monat teilweise stark. Je nachdem, welche Maßnahmen die höchste Priorität oder Dringlichkeit haben.

Erfolgsbasierte Vergütung

Die erfolgsbasierte Vergütung findet sich nur bei wenigen SEO Agenturen und Freelancern wieder, da dieses Abrechnungsmodell immer mit einer gewissen Karenzzeit verbunden ist, in welcher der Dienstleister kein Geld verdient (SEO braucht Zeit).

Die Logik hinter diesem Konzept sieht so aus, dass Kunden ihren Dienstleister erst dann bezahlen, sobald sie mit ihrer Webseite für vorher vereinbarte Keywords auf der ersten Seite von Google erscheinen.

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Performance-basierten Vergütung zwischen folgenden Varianten:

  • Bezahlung pro Keyword: Rankt der Kunde mit seiner Webseite für vereinbarte Keywords auf der ersten Seite von Google, also auf den ersten 10 Plätzen, wird eine festgelegte Gebühr fällig. Diese Gebühr liegt durchschnittlich bei 30 € / Tag für ein Platz 1 Ranking und nimmt mit jeder absteigenden Position um 10 % ab. Konkret heißt das, dass du als Kunde nur zahlst, solange du wirklich sichtbar bist.
  • Bezahlung pro Besucher: Alternativ zum “Pay-per-Keyword” Modell, wird in manchen Fällen auch pro Besucher abgerechnet. Dabei sind SEO Kosten von 1 bis 10 € pro Webseitenbesucher branchenüblich.
  • Bezahlung pro Lead: Für jeden Lead (jede Anfrage) oder jeden Verkauf über die Webseite wird ein vorher definierter Betrag fällig. Je nach Branche variiert dieser Betrag von 10 € / Lead, bis zu 500 € / Lead.
  • Umsatzbeteiligung: Diese Abrechnungsvariante ist eher untypisch im SEO Bereich. In der Praxis funktioniert es so, dass der SEO Dienstleister eine festgelegte Gewinnbeteiligung (meist 10-20 %) pro Verkauf erhält. Weil jedoch nur die wenigsten SEO Dienstleister Einblick in die Finanzen der eigenen Kunden haben, ist nur schwer nachverfolgbar, wie viel Umsatz wirklich geschrieben wird. Deshalb macht diese Variante (wenn überhaupt) ausschließlich bei Online Shops Sinn, bei denen sich die tatsächlichen Umsätze bestimmen lassen.

Welche SEO Maßnahmen kosten am meisten?

Abhängig von der individuellen Zielsetzung, verfolgt man meist eines der folgenden Prinzipien:

  1. Local SEO
  2. National SEO
  3. International SEO

Je nachdem ob man mit seinem Webauftritt lokale, nationale oder sogar internationale Kunden erreichen möchte, variieren die entsprechenden Aufwände für die Realisierung und somit auch die SEO Kosten für die Betreuung.

Aber was heißt das konkret? Schauen wir uns einmal kurz an, worin sich diese drei Ansätze unterscheiden und warum “Local SEO” beispielsweise günstiger ist als “International SEO”.

Local SEO

Kurz gesagt bezeichnet man als “Local SEO” die Optimierung für lokale Suchergebnisse.

Dabei ist das Primärziel für regionale Keywords auf den ersten Plätzen, als auch im “Local Snack Pack” von Google Maps, zu ranken.

Weil lokale Unternehmen immer nur eine überschaubare Anzahl von direkten Wettbewerbern haben und oft nur wenige Unternehmen SEO betreiben, ist Local SEO verhältnismäßig leicht.

Dementsprechend ist der Aufwand für SEO Dienstleister wesentlich geringer, als wenn ein Kunde deutschlandweit für verwandte Keywords auffindbar sein möchte. Somit reduzieren sich natürlich auch die SEO Kosten für den Kunden.

National SEO

Das Ziel bei National SEO ist es für Keywords zu ranken, nach denen im gesamten Land gesucht wird, beispielsweise E-Commerce Keywords (“laptop kaufen”) oder B2B Keywords (“seo agentur beauftragen”).

Durch die nationale Ausrichtung wächst jedoch nicht nur das Traffic-Potenzial für die eigene Seite, sondern auch die Anzahl der direkten Wettbewerber. Schließlich konkurrierst du hier mit allen Unternehmen deiner Branche aus ganz Deutschland und nicht nur mit lokalen Firmen.

Dementsprechend ist es um ein vielfaches aufwändiger für die Keywords seiner Wahl auf der ersten Seite von Google zu ranken. Dadurch steigen nicht nur die SEO Kosten an, sondern auch der Zeitraum, bis sich die ersten Erfolge abzeichnen.

International SEO

Die Superlative stellt somit die internationale Suchmaschinenoptimierung dar. Wenn du mit deinem Business auf der ganzen Welt Präsenz zeigen möchtest, ist der Aufwand dafür entsprechend hoch. 

Besonders der englische Markt bietet Unternehmen dabei natürlich ein extremes Traffic-Potenzial, weil mit Hilfe einer einzigen Fremdsprache bereits die Märkte USA, UK, Canada und Australien erobert werden können.

Die SEO Kosten für eine derartige Zielsetzung schlagen entsprechend zur Buche. Je nachdem, wie die Ausgangslage beim Kunden ist, können hier schnell fünfstellige Monatsbeiträge für die SEO Betreuung anfallen.

Ab welchem Budget lohnt sich SEO?

Laut einer Umfrage von iBusiness veranschlagen SEO Agenturen durchschnittlich einen Stundensatz von 90,- €. Mit diesem Stundensatz im Sinn betrachten wir mal ein paar typische Aufwände im Rahmen einer SEO Betreuung.

Wie berechnen sich die Kosten für eine SEO Betreuung?

Um zu verstehen, wie sich die Kosten für eine professionelle SEO Betreuung zusammensetzen, habe ich hier ein paar Beispiele für den Aufwand typischer SEO Maßnahmen:

  • Umfangreiche Beiträge (wie dieser) müssen recherchiert, verfasst, korrigiert, optimiert, mit Quellen und Grafiken angereichert, gestaltet und auf der Webseite eingepflegt werden. Aufwand pro Beitrag: 10-20 Stunden
  • Um risikofreie und themenrelevante Backlinks aufzubauen (über Outreach; kein Linkkauf), müssen alleine folgende Aufgaben erledigt werden: Geeignete Link-Quellen recherchieren, Kontaktdaten ermitteln, E-Mails an sämtliche Kontakte versenden und Gastbeiträge verfassen. Aufwand pro Link: 5-10 Stunden
  • On-Page Optimierung: Technische Optimierungen (Ladezeit, Interne Verlinkungen, Content, Tags, usw.), Nutzerfreundlichkeit, A/B Testing. Aufwand: 10 Stunden
  • Regelmäßige SEO Audits zur Fehleranalyse, inkl. Fehlerbehebung für den technisch einwandfreien Betrieb der Webseite. Aufwand: 5-10 Stunden

Zwar variieren diese Zahlen von Projekt zu Projekt, allerdings sollte klar sein, dass eine SEO Betreuung für 100 € im Monat keine messbaren Erfolge mit sich bringen kann.

Wie kann ich als Kunde den Erfolg meiner SEO Kampagne messen?

Wer jeden Monat hohe SEO Kosten zu tragen hat, der möchte selbstverständlich auch wissen, ob das eigene Budget gut investiert wurde. Dementsprechend ist es besonders bei einer langfristigen Zusammenarbeit unerlässlich, dass vorab eine klare Zieldefinition erfolgt.
Dabei ist es kriegsentscheidend, dass messbare Ziele festgelegt werden und keine Wunschvorstellungen oder vage Vermutungen.

So könnte man beispielsweise festlegen, dass jeden Monat:

  • Ein SEO Audit zur Fehleranalyse durchgeführt wird
  • Zwei Unterseiten technisch optimiert werden
  • Drei Beiträge mit mindestens 2.000 Wörtern veröffentlicht werden
  • Vier themenrelevante Backlinks aufgebaut werden

Derartige Ziele sind zu 100 % messbar und ein klarer Leistungsnachweis für den Kunden. Somit kann exakt nachvollzogen werden, ob die bezahlten Leistungen ausgeführt wurden oder nicht. Alles andere wird extrem schwer nachvollziehbar, was nicht zuletzt zu Verunsicherungen und Misstrauen auf Seiten des Kunden führen kann.

Versprechungen hinsichtlich Traffic, Rankings oder Leads sind dagegen wie Rubbellose: Aufregend, aber meist eine Enttäuschung.

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Weitere SEO-Kostenfaktoren

Für Außenstehende, vor allem Kunden, die sich vorher noch nie mit dem Thema “SEO” auseinandergesetzt haben, klingen Kosten im vier- oder fünfstelligen Bereich natürlich schnell überzogen oder schlichtweg nach Halsabschneiderei. Deshalb möchte ich nachfolgend ein paar Kostenfaktoren aufführen, die auf Seiten des Dienstleisters anfallen und häufig bereits in den monatlichen Kosten abgedeckt sind.

Kostenpflichtige SEO Tools

Um individuelle Strategien entwickeln zu können, benötigen SEO-Dienstleister eine Reihe von SEO-Tools, mit dessen Hilfe sie essentielle Informationen aus verschiedenen Datenbanken abrufen können. Dazu zählen beispielsweise Tools zur Wettbewerbs- und Backlink-Analyse, Keyword Recherche, Rank Tracking, SEO Audits und vieles mehr.

Ohne die Hilfe solcher Anwendungen lassen sich keine konkreten Rückschlüsse auf die Stärke des Wettbewerbs, das Potenzial eines Marktes oder Fehler auf der eigenen Webseite ziehen.

Die SEO Kosten für die beliebtesten Tools wie Ahrefs, SEMrush, MOZ, Majestic und Co, summieren sich allerdings schnell zu vierstelligen Lizenzgebühren pro Monat. Besonders, weil diese Kosten mit jedem zusätzlichen Projekt steigen. Das heißt: Jeder zusätzliche Kunde sorgt beim Dienstleister für erhöhte Fixkosten.

Tipp: Frage deinen SEO Dienstleister vor Vertragsabschluss unbedingt, ob derartige Fixkosten in den monatlichen Beiträgen inkludiert sind oder nicht!

Umfang der Betreuung als Kostenfaktor

Ich habe es vorhin schon kurz angeschnitten: Entscheidend für die tatsächlichen SEO Kosten ist der Umfang der Betreuung. Und der ist schlichtweg von der Ausgangslage, vom Wettbewerb und von der Zielsetzung des Kunden abhängig.

Allerdings gibt es noch andere (indirekte) Erfolgsfaktoren, die ein SEO Consultant im Blick haben muss:

  • Weiterbildung: Google führt rund 500 Updates im Jahr an seinem Algorithmus durch. Diese sogenannten Core Updates sorgen dafür, dass sich die Ranking Faktoren verändern können, wodurch viele Webseiten nach einem Update an Sichtbarkeit verlieren. Deshalb muss dein SEO Berater immer up-to-date sein und kurzfristig auf eventuelle Rückschläge reagieren können.
  • Wettbewerb: Zwar liegt der Fokus der meisten SEO Dienstleister ausschließlich auf der Kundenseite, allerdings schläft dein Wettbewerb nicht. Damit du nicht von den Spitzenplätzen verdrängt wirst, solltest auch direkte Konkurrenten genau im Auge behalten werden.

Konkretes Praxisbeispiel: So berechnen sich die SEO Kosten

Du hast an diesem Punkt bereits zahlreiche Informationen zum Thema SEO Kosten erhalten. Allerdings möchte ich einfach mal ein konkretes Praxisbeispiel aufführen, um dir zu demonstrieren, wie sich die exakten Aufwände für ein Projekt zusammensetzen.

Angenommen du stehst noch relativ am Anfang mit deiner Webseite, hast erst 50-100 organische Besucher pro Monat und hast außer ein paar Branchenbucheinträgen noch keine Backlinks.

Jetzt nehmen wir mal an, dass es dein Ziel ist für exakt 10 Keywords mit kommerzieller Suchintention zu ranken. Also Keywords, über die du Besucher mit konkreter Kaufabsicht gewinnen wirst.

Um nun zu ermitteln, welche Aufwände dafür monatlich betrieben werden müssen, erfolgt zunächst eine Wettbewerbsanalyse. Dabei wollen wir herausfinden, wie…:

  • … ist der Content der Top 10 Seiten aufgebaut und strukturiert?
  • … viel Content wurde durchschnittlich veröffentlicht? (kurzer oder langer Text?)
  • … hoch ist die Domain Authority der rankenden Domains?
  • … viele Backlinks haben die Top 10 Seiten im Durchschnitt erhalten?
  • … stark sind diese Backlinks durchschnittlich? (Starke oder schwache verlinkende Domains? Themenrelevant oder allgemein?)

Um für jedes dieser 10 Keywords (und verwandte Longtail Keywords) auf der ersten Seite von Google zu ranken, muss individueller, themenrelevanter Content entwickelt werden, der exakt auf die Suchintention dieser Phrasen zugeschnitten ist. Zusätzlich benötigen wir themenrelevante und autoritäre Backlinks für diese Beiträge, um weitere Ranking Signale an Google zu senden.

Kosten für SEO Texte

Nehmen wir an, dass deine Wettbewerber mit Beiträgen ranken, die durchschnittlich 2.500 Wörter lang sind. Eine effektive Methode für um mit den eigenen SEO Texten zu ranken, ist beispielsweise die “Skyscraper Technique” von Brian Dean.

Dabei ist das Ziel den eigenen Beitrag umfangreicher und nützlicher zu gestalten als die, die bereits ranken. Optimalerweise erstellen wir also 10x Beiträge à mindestens 3.000 Wörter. Professionell erstellte Texte in diesem Umfang kosten durchschnittlich etwa 10 Cent pro Wort.

Manche Dienstleister rechnen die Erstellung von Texten jedoch stündlich ab (Branchendurchschnitt: 90 € / Stunde). Wie bereits zuvor angemerkt, dauert die Erstellung themenrelevanter und gut recherchierter Beiträge gut und gerne mal 10-15 Stunden.

Aus der eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass wirklich gute Beiträge auch schnell das Doppelte an Zeit fressen können. Mit “wirklich gut” meine ich an der Stelle, dass die Texte zeitnah ranken und sich langfristig an der Spitze halten — selbst mit wenigen oder keinen Backlinks.

Angesichts dessen ergeben sich also folgende Kosten:

SEO Kosten bei 10 Cent pro Wort

3.000 Wörter x 0,10 € = 300,- € pro Text

10 Texte à 300,- € = 3.000,- €

SEO Kosten bei 90 € Stundensatz

Zeit für die Erstellung von 3.000 Wörtern = ca. 15 Stunden
15 Stunden x 90 € Stundensatz = 1.350,- € pro Text

10 Texte à 1.350,- € = 13.500,- €

Ich persönlich rechne die Erstellung von SEO Texten beispielsweise nach der Anzahl der Wörter ab:

< 500 Wörter = 15 Cent pro Wort
< 1.000 Wörter = 12 Cent pro Wort
> 1.000 Wörter = 10 Cent pro Wort

Diese Preise entsprechen auch den branchenüblichen Durchschnittskosten von Copywritern.

SEO Kosten für die Erstellung von Unterseiten

Nun haben wir bereits die zeitlichen und finanziellen Aufwände für den Content evaluiert. Machen wir mit dem Einpflegen der Beiträge und entsprechender On-Page Optimierung weiter. 

Gehen wir mal davon aus, dass bereits ein Blog-Template existiert und wir die Inhalte „nur“ noch einpflegen und formatieren müssen. Inklusive verschiedener On-Page Maßnahmen für diese Seiten (hauptsächlich Technical SEO) kommen wir schnell auf 2 bis 3 Stunden pro Beitrag.

Kalkulieren wir also mit 2,5 Stunden pro Beitrag:
2,5 h Aufwand pro Beitrag x 90 € / Stundensatz = 225,- €
225,- € pro Beitrag x 10 Beiträge = 2.250,- €

SEO Kosten für White-Hat Linkbuilding

Abschließend benötigen wir noch themenrelevante Backlinks, um die eigene Domain Authority zu steigern und mit unseren neuen Seiten die Top 10 zu erklimmen.

An diesem Punkt gibt es grundsätzlich zwei Optionen:

  1. Linkkauf von Link Brokern (“Black Hat SEO”)
  2. Organischer Linkaufbau über Outreach (“White Hat SEO”)

Während die erste Option wesentlich zeiteffizienter ist, gehen einige Risiken damit einher, beispielsweise die eines Penalties.

Schließlich will Google den unnatürlichen Linkaufbau durch gekaufte Links verhindern. Daher geht die Suchmaschine hart mit denen ins Gericht, die sich dabei erwischen lassen.

Die Folge: Sichtbarkeitsverluste einzelner Keywords, bis hin zur Deindexierung der gesamten Domain.

Aus diesem Grund empfehle ich dir ausschließlich den natürlichen Aufbau von Backlinks in Erwägung zu ziehen. Das funktioniert in der Regel so, dass nach themenrelevanten Blogs, Webseiten oder Magazinen recherchiert wird und die Betreiber per Mail kontaktiert werden.

Anschließend geht es darum zu verhandeln, ob man entweder:

  1. Einen Gastbeitrag auf dem Blog des Betreibers veröffentlichen kann und im Gegenzug einen Backlink erhält.

    oder
  2. Ob der Betreiber dich in einem seiner vorhandenen Beiträge verlinkt, weil du thematisch relevante Informationen zu dem Thema auf deiner Webseite hast.

Der zeitliche Aufwand ist in beiden Fällen extrem hoch, zahlt sich am Ende des Tages jedoch aus.

Angenommen du brauchst für jeden der 10 Beiträge fünf Backlinks, so kommt für die Recherche, die E-Mail Korrespondenz und die Verhandlungen in Summe schnell auf 20-30 Stunden.

Bei einem Stundensatz von 90 € liegen wir also bei 1.800 – 2.700 €.

SEO Kosten für 6 Monate

Rechnen wir mal alle oben genannten Kostenpunkte zusammen:

SEO Texte = 3.000 €
On-Page = 2.250 €
Linkbuilding = 2.700 €
__________________
Summe: 7.950 €

Über ein halbes Jahr verteilt würden wir also bei SEO Kosten von rund 1.325 € im Monat für die Betreuung liegen.
Dieses Rechenbeispiel soll dir einfach aufzeigen, wie sich in der Praxis die konkreten Preise zusammensetzen. In meinem Beispiel habe ich Dinge wie Reports, A/B Tests, allgemeine Fehleranalysen und Optimierungen komplett außen vor gelassen.

Alternativen für Unternehmen mit kleinen Budgets

Abschließend möchte ich dir noch ein paar Alternativen aufzeigen, die besonders für kleine Unternehmen mit wenig Budget geeignet sind. Mit “kleine Budgets” meine ich grundsätzlich Einmalkosten zwischen 3.000-5.000 € oder monatliche Budgets von 300 bis 400 €.

Einmalige Local SEO Betreuung

Die mit Abstand effektivste Option für kleine oder generell lokale Unternehmen (Steuerberater, Friseure, Anwälte, Restaurants, Hotels, Maler, Bauunternehmen, Fitnessstudios, Handwerker, Werkstätten, Autohändler, usw.) ist Local SEO.

Erfahrungsgemäß lässt sich hier bereits mit kleinen Budgets und einmaligen Aufwänden Großes erreichen. Angesichts des meist überschaubaren Wettbewerbs reicht in vielen Fällen schon eine fokussierte On-Page Strategie mit wenigen starken Backlinks aus, um die Top Spots bei Google einzunehmen.

Durch die kommerzielle Suchintention der meisten lokalen Suchanfragen konvertiert der Traffic in den meisten Fällen extrem gut, sodass bereits verhältnismäßig wenige Besucher im Monat ausreichen.

SEO Beratung

Eine weitere Option ist professionelle SEO Beratung. Das Consulting durch einen SEO Berater eignet sich besonders für Unternehmen mit eigenem Marketing Team bzw. Unternehmer, die SEO lernen und selber machen möchten.

Als SEO Berater unterstütze ich beispielsweise Firmen bei der Strategiefindung, der Umsetzung komplexer technischer Anforderungen, der Datenanalyse oder der Erstellung themenrelevanter Inhalte. Die Art der SEO Betreuung erfolgt meist auf Basis von Komplettpaketen, die sowohl die Beratung, als auch die Umsetzung beinhalten.

SEO Coaching

Einen guten SEO-Marketer für das eigene Unternehmen zu finden kann sich schwierig gestalten. Deshalb greifen viele Unternehmen auf persönliche SEO Coachings zurück, bei denen interne Key User gezielt auf verschiedene Themengebiete geschult werden. 

Das Konzept bewährt sich für sowohl für komplette SEO-Anfänger, als auch für Marketer, die das nächste Level erreichen möchten. Diese Art der Weiterbildung ist nicht nur flexibel, sondern auch wesentlich preiswerter als eine laufende SEO-Betreuung.

SEO Schulung

Besonders größere Unternehmen haben meist mehr als nur einen Verantwortlichen in den Reihen ihrer Marketingabteilung. Um das ganze Team “SEO ready” zu machen, bieten SEO Schulungen daher eine perfekte Alternative.

Fazit

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Beitrag einen transparenten und vor allem informativen Einblick in die Preisgestaltung professioneller Suchmaschinenoptimierung gewähren konnte. 

Falls du weitere Fragen zum Thema “SEO Kosten” hast, hinterlasse mir doch einfach einen Kommentar oder nimm’ direkt Kontakt mit mir und schildere mir dein Anliegen!

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