Network Marketing: Leitfaden für Einsteiger

Network Marketing: Definition und Erklärung: Was ist MLM eigentlich?
In diesem Artikel erfährst Du alles rund ums Network Marketing. Vom anfängerfreundlichen Einstieg und der Definition, bis hin zu tief gehenden Details für Fortgeschrittene.

Wenn Du mit Network Marketing starten willst oder Dich einfach nur informieren willst, dann bist du hier genau richtig. Egal ob Einsteiger oder Profi.

Inhaltsverzeichnis

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Was ist Network Marketing?

Network Marketing, auch Strukturvertrieb oder Multi-Level-Marketing genannt, ist eine spezielle Vertriebsform.

Hierbei sind die Käufer eines Produkts oder einer Lösung dazu angehalten, als selbstständige Vertriebspartner zu fungieren und weitere Kunden bzw. Mitarbeiter für das eigene Team (die “Struktur”) anzuwerben.

Network Marketing Vertriebspartner aufbauen

Der Ursprung dieser Form des Vertriebs stammt aus den USA. 1930 wurde nach neuen Wegen gesucht, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Dabei war eine wichtige Erkenntnis, dass eine Empfehlung die Kaufentscheidung wesentlich beeinflussen kann. 

Aus dem privaten Umfeld kennt man das nur zu gut. Wenn Dir das Essen in einem Restaurant empfohlen wurde, bist du eher gewillt dieses zeitnah auszuprobieren. Wer also wählen kann, kauft natürlich eher das Produkt, das durch einen Bekannten empfohlen wurde. 

Das psychologische Phänomen der Weiterempfehlung findet sich auch häufig im Online Handel, z.B. bei Amazon, wieder. Dort wird beispielsweise mit Kundenrezensionen geworben, sowieso mit Produkten, für die sich Kunden ebenfalls interessieren.

Empfehlungsmarketing auf Amazon: Auch hier werden neue Kunden durch Empfehlungen gewonnen. Die gleiche Strategie findet sich im Strukturvertrieb, also dem MLM, wieder.

Wo sind die Unterschiede zwischen Network Marketing, Multi-Level-Marketing und Strukturvertrieb?

Während die Namen sich stark voneinander unterscheiden, handelt es sich beim Network Marketing, dem Multi-Level-Marketing und dem Strukturvertrieb im Wesentlichen um das gleiche Geschäftsmodell. 

In allen drei Fällen geht es darum sich ein Team aus Vertriebspartnern aufzubauen, die fleißig verkaufen und gleichzeitig weitere vertriebsstarke Partner für die Struktur rekrutieren.

Rekrutierung im Multi-Level-Marketing

Im Gegensatz zum Empfehlungsmarketing, empfiehlst du im Multi-Level-Marketing (MLM) nicht nur deine Produkte, sondern rekrutierst gleichzeitig neue Mitglieder für deine Struktur. Diese empfehlen und verkaufen deine Produkte weiter und du verdienst bei jedem Verkauf einen vorher definierten Anteil mit.

Diese Verkäufer können wiederum weitere Vertriebspartner anwerben. Dadurch baut sich Schritt für Schritt eine verzweigte, hierarchische Vertriebsstruktur auf. Daher stammt auch der Name Strukturvertrieb.

Network Marketing: Struktur der Vertriebspartner im Multi-Level-Marketing

Wie funktioniert Network Marketing im Detail?

Stell dir vor du möchtest ein eigenes Produkt vertreiben und suchst nach einer cleveren Möglichkeit, in kurzer Zeit ein möglichst breites Vertriebsnetz aufzubauen.

Nun sprichst Du einfach mal Personen in deinem Freundes- und Bekanntenkreis an und fragst „Hey, kennst Du zufällig jemanden, der Interesse daran hat nebenbei Geld zu verdienen?“.

Angenommen, zwei deiner Freunde sagen direkt zu und bringen selber noch jeweils fünf Freunde mit. Daraus ergibt sich direkt schon ein zweischichtiges Vertriebsnetz mit dir an der Spitze. Wenn nun einer deiner zwei Freunde oder auch jemand aus deren Team einen Verkauf erzielt, verdienst du jedes Mal anteilig daran mit.

Damit diese 12 Personen jedoch überhaupt für dich verkaufen “dürfen”, müssen sie zu Beginn selber dein Produkt erwerben. Das heißt du verdienst nicht nur an den Verkäufen deines Teams (an fremde Menschen) mit, sondern auch am “Entry Product”, das neuen Rekruten als Türöffner für dein Network dient.

Netzwerk im Strukturvertrieb: Im Strukturvertrieb (oder "Direktvertrieb") baust du dir ein Netzwerk aus Vertriebspartnern auf

Die Vergütung im Network Marketing

Die hierarchisch aufgebaute Vertriebsstruktur im Network Marketing ähnelt optisch einer Pyramide, weshalb der Strukturvertrieb fälschlicherweise auch oft als Schneeballsystem (“Ponzi System”) bezeichnet wird.

Die Anzahl der Kunden und Vertriebspartner steigt also in jeder Ebene nach unten. Abhängig vom Vergütungsmodell, erhält der Verkäufer einen definierten Teil der Gesamtprovision.

Dem Verkäufer in der Hierarchiestufe da drüber, wird ebenfalls bei jedem erfolgreichen Verkauf eine Provision ausgeschüttet.

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Fun Fact: Das erzielte Umsatzvolumen im Direct Selling betrugt 2017 laut MLM Worldwide knapp 193 Milliarden Dollar! Dieser Umsatz wurde dabei durch weltweit knapp 120 Millionen Vertriebspartner erbracht.

Im Ländervergleich belegt Deutschland dabei mit ca. 17,5 Milliarden in 2018 den vierten Platz.

Passives Einkommen durch Network Marketing?

Durch das Anwerben von neuen Verkäufern (dem “Recruiting”), wird kontinuierlich am Umsatz der eigenen Struktur (Team-Mitgliedern) mitverdient. Je tiefer die Verzweigung geht, also je mehr Vertriebspartner die Struktur umfasst, desto mehr verdienen die oberen Ebenen in diesem Modell mit. Sobald du unter dir eine verkaufsstarke Struktur hast, die regelmäßig gute Umsätze schreibt, verdienst du also jedes Mal passiv mit.

Genau aus diesem Grund ist Network Marketing für viele Quereinsteiger auch eine lukrative Verdienstmöglichkeit um passives Einkommen zu generieren.

Mit Network Marketing ist es möglich passives Einkommen zu generieren, weil du durch die Einkünfte deiner Vertriebspartner indirekt mitverdienst, ohne einen Finger krumm machen zu müssen

Ist Network Marketing eigentlich legal?

Kurz und knapp: Ja! Doch Obacht: Nur solange es nicht gegen Nr. 14 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG verstößt. Die Gesetzeslage in Deutschland ist hierbei – wie so oft – ganz klar geregelt. 

Network Marketing darf man nämlich nicht verwechseln mit der illegalen Methode namens „Schneeballsystem“. Hierbei steht anstelle des Verkaufs von Produkten und Dienstleistungen das Anwerben von neuen Mitarbeitern bzw. Vertriebspartnern im Fokus.

Um das zu verhindern wird im Network Marketing mit Blockern gearbeitet, genauer gesagt mit Tiefen- und Breitenbegrenzungen. Diese Begrenzungen verhindern in Network-Marketing-Firmen das Entstehen eines Schneeballsystems.

Die Tiefenbegrenzung beschränkt die Hierarchieebenen in der Vertriebsstruktur, bei denen die oberen Ebenen mitverdienen. Die Breitenbegrenzung beschränkt dagegen die Anzahl der Zweige in der Downline.

Network Marketing vs. Schneeballsystem? Wo liegen die Unterschiede und was macht MLM (Direktvertrieb) legal, im Vergleich zu Pyramidensystemen?

Die Organisation im Multi-Level-Marketing

Um zu verstehen, wie hoch die Vergütungen und Provisionen im Network Marketing ausfallen können, nehmen wir uns die Organisationsform von Ergo Pro als Beispiel.

Als Anfänger startet man dort in der Stufe 1, der untersten von 6 Stufen. Wie so häufig im Strukturvertrieb, wird dort in “Einheiten” gerechnet. Eine Einheit entspricht dabei einem festen Vertragsumsatz, der als Vertriebler zu erzielen ist.

Der Aufstieg in die jeweils höhere Ebene erfolgt auf Basis der Erfahrung und den insgesamt umgesetzten Einheiten (also dem Gesamtumsatz eines Vertrieblers). Mit jeder Stufe, die ein Vertriebspartner im eigenen Netzwerk aufsteigt, erhöht sich auch die Provision.

Eine „Einheit“ (EH) entspricht dabei einem Vertragsumsatz von 520 € (Beispiel: 100 € Monatsbeitrag, 30 Jahre Laufzeit = 45.760 € = 88 EH).

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Was sind typische Network Marketing Produkte?

Keine Ahnung aus welcher Generation Du kommst, aber ich wette du kennst diese kuriosen „Partys“ auf denen irgendwelche Produkte gepitcht und verkauft werden. Der absolute Klassiker in diesem Kontext ist die gute alte “Tupper-Party”.

Neben dem Verkauf von Haushaltswaren und Kochutensilien werden nämlich auch weitere „Gastgeber“ aka Vertriebspartner geworben.

In welchen Branchen existiert Network Marketing?

Neben Haushaltsgeräten und Schmuck, findet sich das Network Marketing typischerweise in folgenden Branchen wieder:

  1. Nahrungsergänzungsmittel
  2. Telekommunikation
  3. Wellness
  4. Versicherungen, Finanzen und Kryptowährungen
  5. Baby- & Kinderartikel
  6. Mode
  7. Immobilien
  8. Erotikartikel
  9. Wein
  10. Software

3 bekannte Firmen für Network Marketing Produkte in Deutschland:

Wie bereits erwähnt gibt es zahlreiche verschiedene Branchen im Network Marketing. Theoretisch kann dieses Vertriebsprinzip in jedem Markt angewendet werden.

Manche Unternehmen sind damit seit Jahrzehnten erfolgreich, andere sind gerade erst dabei sich zu etablieren. Für den Markt im Network Marketing Deutschland habe ich Dir hier mal drei bekannte Beispiele aufgelistet:

1. LR Health & Beauty Systems

Das Unternehmen wurde 1985 im westfälischen Ahlen gegründet. LR Health & Beauty Systems gehört in Deutschland zu den größten Network Marketing Unternehmen im Bereich Gesundheits- und Schönheitsprodukte.

Das Produktportfolio umfasst selbst gefertigte Kosmetik, Pflegeserien, wie Hautcremes, Parfüms uvm. Die Menge der aktiven Vertriebspartnern umfasst sage und schreibe einen Wert von 300.000 Mitarbeitern. Der Umsatz 2016 betrug 258 Millionen Euro.

2. Tupperware (Vermutlich der Klassiker unter den Network Marketing Firmen)

Wer kennt Sie nicht? Die Berühmt berüchtigten Tupperdosen schmücken jede Tasche. Egal ob der Scout-Kinderschulranzen, der lässige Eastpak Rucksack oder aber den Business Aktenkoffer. Das erste Produkt kam 1946 auf den Markt. Nur 2 Jahre später entstand hier schon die Idee der Tupper Partys.

Damit wurde dann tatsächlich der wesentliche Grundstein für das Network Marketing gelegt. Allein in Deutschland sind ca. 70.000 Vertriebspartner für die Tupperware aktiv. Seit den 2000ern hat sich das Sortiment sogar um Kosmetik- und Pflegeprodukte erweitert.

3. Tupperware (Vermutlich der Klassiker unter den Network Marketing Firmen)

Über 8 Millionen Kunden im B2C und B2B Bereich werden zurzeit von 17.000 hauptberuflichen Vermögensberatern der DVAG betreut. Zum Portfolio gehören hierbei Finanz- und Versicherungsprodukte. Gegründet wurde das Unternehmen an keinen anderen passenden Ort wie Frankfurt am Main im Jahre 1975. 

Weitere bekannte Network Marketing Unternehmen habe ich für Dich hier aufgelistet: LifePlus, Juice Plus, Amway, Avon Products, Forever Living Products, Herbalife, Lyoness und Nu Skin.

Welche Vorteile liefert das Network Marketing?

Für Vertriebspartner im Strukturvertrieb kristallisieren sich zwei interessante Wege heraus, um Geld zu verdienen:

Zum einen durch den reinen Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen und zum anderen durch den aktiven Aufbau einer hierarchischen Vertriebsstruktur mit weiteren Partnern.

Das führt mit sich, dass Du in diesem System selbst erfolgreich sein kannst, wenn Du gar kein Top-Verkäufer bist. Vielleicht bist Du gut darin, neue Partner anzuwerben, die wiederum versierter im Vertrieb sind als du.

So kann jeder Mitarbeiter durch eine geringe Investition selbstständig seine Tätigkeiten ausüben, neue Leute anwerben und erfolgreich sein. Das hat schon alles einen gewissen Unternehmer-Flair und ist auf jeden Fall spannender als ein langweiliges Angestelltendasein, das einem keinen Spaß macht.

Zudem kannst Du die Tätigkeit völlig flexibel orts- und zeitunabhängig ausführen – Du bist nämlich an keine Präsenz in einer Firma oder an ein starres Zeitfenster gebunden, weshalb das MLM immer interessanter für Quereinsteiger aus verschiedenen Branchen wird.

Welche Nachteile verbergen sich im Network Marketing?

Wie in allen Branchen gibt es auch hier schwarze Schafe. Als Network Marketing Unternehmen verliert man irgendwann die Kontrolle, wer da draußen überhaupt rumrennt und die eigenen Produkte verkauft.

Je tiefer die Ebenen in der Struktur sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man als Firma mit jedem neuen Vertriebspartner einen seriösen Einstellungsprozess mit Kennenlernphase usw. durchgeführt hat.

So erleidet man als MLM Firma schnell einen Imageschaden, wenn zu viele unseriöse Verkäufer unterwegs sind und das eigene Unternehmen repräsentieren.

Aber auch für die Vertriebspartner kann es gefährlich werden. Du solltest hierbei unbedingt auf die Vertragsdetails achten. Es existieren beispielsweise Fälle, bei denen man sich als Vertriebspartner dazu verpflichtet in regelmäßigen Zeitintervallen größere Abnahmemengen der Produkte zu bestellen.

Das führt nicht selten dazu, dass man auf diesen Produkten sitzen bleibt, weil man sie gar nicht mehr los wird. Dadurch verliert man nicht nur Geld, sondern auch Lagerplatz. Und gewinnt natürlich jede Menge Druck.

Wie mit allem im Leben, ist es auch hier so, dass einem nichts in den Schoß fällt. Network Marketing ist kein Selbstläufer, sondern basiert auf fleißiger Arbeit. Wichtig es ebenfalls die Qualität und den Preis des Produkts zu prüfen.

Die angebotenen Artikel dürfen nicht zu teuer sein und am besten für den Endverbraucher zum einmaligen Kauf bestimmt. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass Vertriebspartner den guten Bezug zu Freunden oder Familienmitgliedern verlieren können, wenn man z.B. in einer unseriösen Branche zu stark versucht, diese als neue Kunden oder Mitarbeiter zu gewinnen.

Welche Kritikpunkte werden am Network Marketing ausgesetzt?

Das Network Marketing steht nach wie vor in der Kritik. Allerdings wird nicht das System als solches bemängelt, sondern die Methode, wie es teilweise angewendet wird.

Nachfolgend habe ich Dir einige Kritikpunkte aufgeführt. Diese helfen Dir dabei, seriöse von unseriösen Firmen zu unterscheiden.

Der größte Kritikpunkt sind die surrealen Versprechungen, die in vielen Fällen gemacht werden. Die Firmen werben mit exorbitant hohen Verdienstmöglichkeiten, die nur die wenigsten Vertriebspartner erreichen können.

Halte die Augen offen bei den kleingedruckten Vertragsdetails. Als Neueinsteiger kann es sein, dass Du erstmal viel Geld für Schulungen, Marketingmaterialien und Musterkoffer ausgeben musst.

Auch wiederkehrende Produktbestellungen durch monatlich festgelegte Abnahmemengen oder Pflichtschulungen, können Teil des Vertrags sein. Achte also darauf, dass Du nicht verkaufte Produkte auch ohne Probleme wieder zurückgeben kannst.

Im Regelfall musst Du als Vertriebspartner einer Network Marketing Firma ein eigenes Gewerbe anmelden und dich z.B. auch selber um deine Krankenversicherung kümmern. Dadurch fallen nicht nur hohe Fixkosten an, sondern du hast auch alle Pflichten eines selbstständigen Unternehmers (Stichwort Steuern).

Des Weiteren sollten bei Dir Alarmsignale ausschlagen, wenn die ganze Art der Akquise zu manipulativ und aggressiv erscheint. Bei unerwünschten Kontaktaufnahmen, ständig wiederholte Kaufangebote und sektenähnlichen Strukturen, sollte Abstand gewählt werden.

Dadurch beschädigst du dir dein soziales Umfeld. Zudem kommt noch, dass JEDER, also wirklich jeder, mit Network Marketing starten kann. Egal welcher Bildungsgrad oder Abschluss vorhanden ist.

Klar benötigt man für den Verkauf einer Brotdose oder einer Duftkerze keine besondere Vorbildung – da genügt es, wenn man die Produktpalette kennt.

Aber im Versicherungs-, Finanz- oder Gesundheitswesen sieht das schon anders aus. Durch diesen Faktor ist das Network Marketing leider durch eine unzureichende Beraterkompetenz behaftet. Hier solltest Du somit eher den Fokus auf Network Marketing Firmen legen, die auch eine entsprechende Aus- und Vorbildung von Ihren Mitarbeitern fordern.

Und zuletzt gilt: Nimm das Produkt auf jeden Fall ganz genau unter die Lupe. Versuche wirklich ein Produkt zu nehmen, mit dem du dich zu 100% identifizieren kannst und hinter dem du stehst.

Seien wir ehrlich: Da draußen gibt es allerhand Schrottprodukte, wodurch das Vertrauen von Menschen missbraucht wird und es nur um Geldmacherei geht. Du musst also kein stinknormales Himalayasalz als überteuertes, krebsheilendes Wundermittel verkaufen.

Wie viel Geld kann man im Network Marketing verdienen?

Genau diese Frage habe ich mehreren befreundeten Unternehmern gestellt, die selber im Network Marketing aktiv sind. Deren Antwort war jedes Mal die gleiche: “Es kommt drauf an”.

“Ja, super. Aber WORAUF denn genau?” denkst du jetzt wahrscheinlich.
Grundsätzlich hängt der finanzielle Erfolg im Direktvertrieb von zwei Faktoren ab:
1. Wie groß ist deine Struktur?
2. Wie gut ist deine Struktur?

Kurz gesagt: Wenn du eine kleine Struktur unter dir hast, ist dein Verdienstpotenzial natürlich eher gering. Wenn du dagegen ein großes Team mit hunderten Vertriebspartnern unter dir hast, steigt das Umsatzpotenzial entsprechend mit jedem weiteren Rekruten.

Allerdings kommt hier Faktor Nr. 2 zum Tragen, nämlich die Effektivität deines Teams. Selbst wenn du 1.000 Vertriebspartner in deiner Struktur hast, aber keiner von ihnen Umsätze verzeichnet, verdienst du am Ende genauso viel, wie in einem deutlich kleineren Team.

Es geht letztlich also nicht nur um die Quantität der Vertriebspartner, sondern vor allem um die Qualität.

Neue Vertriebspartner gesucht?

Da ich in der Vergangenheit bereits mehrere Network Marketer betreut habe, kenne ich das größte Problem von angehenden Vertriebsmitarbeitern — nämlich das Recruiting qualifizierter Vertriebspartner.

Lustigerweise betreibt ein Großteil aller Network Marketer die Suche nach neuen Vertriebspartner immer noch offline, entweder im Freundeskreis oder auf der Straße. Diese Art der Rekrutierung ist allerdings nicht nur unheimlich aufdringlich, sondern auch gleichermaßen ineffektiv. Schließlich ist der Streuverlust bei diesem Vorhaben extrem groß.

Ich erinnere mich noch gut an die leuchtenden Augen von einem Ergo Pro Vertriebler, als er hörte, dass er zukünftig nicht mehr für 200,- € das Stück Leads auf finanzen.de kaufen müsse, sondern zukünftig qualifizierte Leads zum Nulltarif gewinnen kann. Die Lösung in diesem Kontext heißt ganz simpel und einfach: Online Marketing, genauer gesagt Suchmaschinenoptimierung.

Fazit und Ausblick

Ich empfinde das Network Marketing als eine hochspannende Form des Vertriebs. Schade, dass dieses System durch die schwarzen Schafe etwas vorbelastet ist.

Der Vision vom passiven Einkommen kommt man hierdurch auf jeden Fall einen Schritt näher. Vielleicht ist der Ansatz sogar eher, dass man wirklich selbst eine Network Marketing Firma gründet, um somit sicherzustellen, immer an der Spitze der Hierarchiestruktur im Vertrieb zu sein #thinkbigger.

Um den Aufwand aber so gering wie möglich zu halten, kann man auch erstmal als Vertriebspartner in einem Unternehmen starten und dort erste Erfahrungen im Network Marketing sammeln. Achte also darauf, dass die Firma seriös, das Vergütungsmodell transparent ist, Du eventuell in einem neuen oder zumindest nicht allzu übersättigten Markt startest und das Preis-Leistungs-Verhältnis des Produkts für dich passt.

In dem Sinne, frohes Schaffen und viel Erfolg!

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