Hochwertige Backlinks aufbauen: Der Ultimative Guide [2020]

Backlinks aufbauen: Der Ultimative Guide [2020] - So schaffst du es themenrelevante Backlinks zu erhalten!
Backlinks sind auch im Jahr 2020 noch einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Das hat auch Google mehrfach bestätigt. Allerdings ist der Aufbau hochwertiger Backlinks die absolute Königsdisziplin in der Suchmaschinenoptimierung. Daher möchte ich heute die effektivsten Taktiken mit dir teilen und dir exakt zeigen wie du hochwertige Backlinks aufbauen kannst.

Teile diesen Beitrag!

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on xing
Share on linkedin
Share on email

Inhaltsverzeichnis

Kostenlose Checkliste:
Die 13 effektivsten On-Page Maßnahmen
für einen sofortigen Ranking Boost.

Definition: Was sind Backlinks?

Wenn wir von einem “Backlink” sprechen meinen wir grundsätzlich eine Verlinkung, die von einer Webseite zu einer anderen führt. Da es sich hierbei um eine Form der Suchmaschinenoptimierung handelt, die außerhalb der eigenen Webseite stattfindet, bezeichnet man den Linkaufbau allgemein auch als “Off-Page SEO”. Sprechen wir davon, dass wir “Backlinks aufbauen”, so meinen wir also, dass wir Verlinkungen zu unserer Webseite aufbauen.

Backlinks sind im Grunde genommen einfache Hyperlinks, die, meist mit Hilfe eines Ankertextes, auf eine andere Webseite im Internet verweisen. In der Regel findet man diese Verlinkungen in informativen Beiträgen, die nicht das Ziel haben etwas zu verkaufen. Der Sinn und Zweck von Backlinks ist es beispielsweise auf themenrelevante Quellen oder weiterführende Texte im Internet hinzuweisen.

Infografik: Was sind Backlinks?

Erhält deine Webseite eingehende Verlinkungen (Backlinks) von qualitativ hochwertigen und autoritären Seiten, so werten Suchmaschinen diese Links als Qualitätsmerkmal. 

Du kannst dir einen Backlink also als eine Art Empfehlung von einer anderen Webseite vorstellen. Dabei muss man jedoch zwischen allgemeinen und themenrelevanten Links unterscheiden. Was das genau bedeutet und wie du hochwertige Backlinks identifizierst, dazu kommen wir gleich.

PS: Im HTML-Quellcode sieht ein Backlink übrigens so aus:

<a href="https://www.deine-seite.de">Ankertext</a> 

Backlinks aufbauen: Was bedeutet “LinkJuice”?

Wer Backlinks aufbauen möchte, der will natürlich die größtmögliche Power für die eigene Seite entfalten. Mit “Power” ist in diesem Zusammenhang der sogenannte LinkJuice gemeint. 

Dabei ist LinkJuice keine SEO-Metrik oder etwas, das sich konkret messen lässt. Vielmehr ist damit Stärke/Relevanz/Autorität gemeint, die ein einzelner Backlink auf die verlinkte Seite vererbt. Spricht man von LinkJuice, so sind damit Dinge wie PageRank, TrustRank und Domain- bzw. Page Authority gemeint.

Grundsätzlich kann man sagen: Je weniger ausgehende Links eine Seite hat, desto mehr LinkJuice wird jeder einzelne Link vererben.

Linkjuice: Definition und Bedeutung in leichten Worten erklärt.

Der Unterschied zwischen DoFollow- und NoFollow-Backlinks

Grundsätzlich unterscheiden wir beim Aufbau von Backlinks zwischen sogenannten “DoFollow” und “NoFollow” Links. Wenn du Backlinks aufbauen möchtest, die dich aktiv in der Verbesserung der eigenen Rankings unterstützen, dann sollte dein Fokus auf dem Aufbau sogenannter “DoFollow”-Links liegen. 

Damit sind normale Hyperlinks ohne weitere “rel-Attribute” gemeint. Eine normale Verlinkung gibt Crawlern wie dem Google Bot nämlich  immer die Anweisung einem Link zu folgen (“DoFollow”). Dadurch wird schlussendlich auch ein Teil der heiß begehrten Ranking-Power (LinkJuice) an die verlinkte Seite vererbt.

<a href="https://www.deine-seite.de">Ankertext</a> 

NoFollow-Links erkennst du dagegen am Attribut rel=”nofollow”. Durch den Einsatz dieses Link-Attributs wird verhindert, dass Crawler dem Link folgen, wodurch kein LinkJuice an die verlinkte Domain vererbt wird. 

Zwar gehören in ein natürliches Linkprofil auch NoFollow-Links, allerdings vererben diese Verlinkungen weder PageRank noch Domain Authority. Um einen DoFollow-Link zu einer externen Webseite zu erstellen, brauchst du also nichts weiter zu machen, als einen normalen Hyperlink in deinen Text einzufügen:

<a href="https://www.deine-seite.de" rel="nofollow">Ankertext</a>

Welche Bedeutung hat der Ankertext für einen Backlink?

Als “Ankertext” (engl.“Anchor Text”) bezeichnet man das Wort, welches die Verlinkung, also den eigentlichen Backlink, enthält. Ankertexte werden verwendet, da sie sich perfekt in Fließtexte integrieren lassen und damit die Lesbarkeit und den Lesefluss des Textes nicht beeinflussen.

Tatsächlich spielt der Ankertext eine entscheidende Rolle beim Linkbuilding. Schließlich ist der Ankertext immer ein Indiz dafür, was den Leser erwartet. 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten von Ankertexten:

  • Branded Anchor = Markenname / Firmenname, z.B. “Nike”
  • Keyword Anchor = Keyword für das man ranken möchte, z.B. “Backlinks aubauen”
  • Organic Anchor = Natürliche Ankertexte, z.B. “hier klicken” oder “weiterlesen”
Beispiele für Ankertexte im Linkbuilding (Keyword-Anchor, Naked URL, Organic Anchor & Branded Anchor)

Die Gefahr mit Exact-Match-Keyword Ankertexten

Wenn ein Artikel nun mit der exakten Keyword-Phrase (“Exact Match Keyword”) verlinkt wird, für die dieser Text versucht zu ranken, ist das ein eindeutiges Relevanz-Signal für den Google Bot. Dadurch steigen wiederum die Chancen, dass der verlinkte Artikel in den Rankings aufsteigt. 

Allerdings bewegt man sich hier auf dünnem Eis, wenn viele eingehende Backlink einen Keyword-Anchor haben. Schließlich wurden Google Updates wie “Penguin” speziell dafür entwickelt, solche Manipulationsversuche gezielt zu erkennen und zu bestrafen.

Backlinks, die in der Praxis eher selten vorkommen, aber nicht weniger effektiv sind, sind die sogenannten “Naked URLs”. Damit ist, wie der Name vermuten lässt, die “nackte” URL ohne Ankertext gemeint. 

Beispiel für Naked URL: https://deine-seite.de

Welche Arten von Backlinks gibt es?

Backlink ist nicht gleich Backlink — in der Theorie zwar schon, in der Praxis jedoch nicht. Möchtest du hochwertige Backlinks aufbauen, die Google als relevant bewertet, so solltest du einige grundlegende Dinge beachten.

Im Grunde genommen gibt es 6 Arten von Backlinks, zwischen denen wir unterscheiden können:

  1. Content-Backlinks
  2. Footer-Links
  3. Sidebar-Links
  4. Kommentar-Links
  5. Foren-Links
  6. Webkatalog-Links

Du solltest dich dabei immer auf den Aufbau von Content-Links (“Contextual Links”) fokussieren. Damit sind Backlinks aus dem Inhaltsbereich einer Webseite gemeint. Das ist essentiell, weil Suchmaschinen solchen Content-Links die größte Relevanz zuordnen, wodurch deine Seite die maximale Link-Power erhält. 

Verlinkungen aus dem Footer, der Seitenleiste oder aus der Kommentar-Sektion, haben hingegen wesentlich weniger Power und werden sogar häufig als Spam eingestuft.

Pillow-Backlinks setzen in Foren oder Webkatalogen

Ähnlich steht es um Links, die aus Branchenverzeichnissen, Link Directories oder Webkatalogen stammen. Da es sich hierbei um Plattformen handelt, bei denen du selbst Backlinks setzen kannst, ohne dass die Links eine manuelle Qualitätsprüfung durchlaufen, haben derartige Links nur wenig Power.

Ein weiteres Problem mit solchen Seiten ist, dass dort, angesichts fehlender Moderation, viele Spammer ihr Unwesen treiben, wodurch die Domains Einbußen in Sachen Vertrauen machen. 

Mit anderen Worten heißt das: Wenn du auf einer Plattform selber Backlinks setzen kannst, wird dir der Link nicht viel Power geben. Schließlich wirst du niemals Zugriff auf eine wirklich themenrelevante Seite erhalten, bei der du dir nach Lust und Laune beliebig viele Backlinks aufbauen kannst.

Nichtsdestotrotz kannst du in Webkatalogen oder Branchenverzeichnissen guten Gewissens Backlinks setzen, um deiner Domain einen initialen Boost zu verleihen und Momentum aufzubauen. Darüber hinaus werden solche Backlinks auch als “Pillow Links” bezeichnet, da (große) Portale wie Gelbe Seiten und Co großes Vertrauen von Google genießen und dadurch als Kissen für eventuelle “schmutzige” Links dienen.

Aber machen wir uns nichts vor: Selbst wenn du 50 oder 100 solcher Backlinks aufbaust, wirst du deine Seite damit nicht in die Top 10 katapultieren. Dafür sind solche Seiten einfach zu schwach und irrelevant. 

Hochwertige Backlinks aufbauen: Link-Metriken beachten!

Wenn du hochwertige Backlinks aufbauen möchtest, solltest du dir zunächst einen Überblick über die wichtigsten Link-Metriken verschaffen. Damit sind messbare Werte und Kennzahlen gemeint, mit Hilfe dessen sich qualitative “hochwertige” Links von nutzlosen Backlinks unterscheiden lassen.

Domain Authority (MOZ)

Die Domain Authority (DA) ist wahrscheinlich eine der am häufigsten genannten Metriken im Zusammenhang mit SEO-Backlinks. Der Wert, welcher vom Softwarehersteller MOZ ins Leben gerufen wurde, bewertet wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Domain ist in den organischen (unbezahlten) Suchergebnissen zu ranken. Je höher der Wert einer Seite, desto größer die Wahrscheinlichkeit in den Top 10 zu ranken. Gemessen wird die “Stärke” einer Seite dabei auf einer Skala von 1 bis 100.

Backlinks aufbauen mit hoher Domain Authority: Darum ist diese SEO-Metrik so beliebt!

Dabei sei angemerkt: Frisch registrierte (neue) Domains starten immer mit einem Wert von DA 1. Entsprechend der Logik von MOZ’s Domain Authority ist die Wahrscheinlichkeit, dass neue Domains organisch ranken extrem niedrig. Daher greifen viele SEO-Marketer auf Expired (oder Expiring) Domains zurück, die über die Jahre bereits eine beachtliche Domain Authority aufgebaut haben. 

Selbstverständlich kannst du auch an Domain Auktionen teilnehmen und für deine Projekte etablierte Domains mit hohen Werten und zahlreichen Rankings kaufen. Allerdings variieren die Preise für starke Domains hier meist zwischen kleinen dreistelligen und großen fünfstelligen Beträgen.

Spam Score (MOZ)

Genauso wie die Domain Authority (DA), stammt auch der folgende Wert wieder vom Software-Riesen MOZ. Ebenso wie die “DA” wird auch der Spam Score einer Domain mit Hilfe des hauseigenen Algorithmus kalkuliert.

Dabei repräsentiert der Spam Score die potenzielle Übereinstimmung von Merkmalen, welche auf Domains gefunden wurden, die von Google bereits einen Penalty erhalten haben oder sogar komplett gebannt wurden. MOZ selbst sagt, dass ein hoher Spam Score nicht bedeutet, dass eine Webseite “spammy” ist.

MOZ Spam Score: SEO-Metriken zum Linkaufbau einfach erklärt

Backlinks haben Einfluss auf deinen Spam Score

Aus der Erfahrung heraus kann ich dir sagen, dass der einfachste Weg seinen Spam Score zu steigern oder zu verringern Backlinks sind. Solltest du beispielsweise Backlinks aufbauen, die von einer Domain mit hohem Spam Score stammen, so wird sich ein Teil dieses Wertes auf deine Domain übertragen.

Besonders Seiten, auf denen du selber Backlinks setzen kannst (Webkataloge, Bookmarks, etc.), haben in der Regel einen extrem hohen Spam Score. Der Wert lässt sich übrigens mit dem Link Explorer von MOZ prüfen. Dazu kannst du dir einfach einen kostenlosen Account erstellen und bis zu 10 Domains im Monats checken.

Merke: Ein hoher Spam Score bedeutet nicht, dass eine Seite nicht ranken kann! Ich habe schon zahlreiche Webseiten in den Top 5 gesehen, die extrem hohe Spam-Werte (>50 %) aufweisen. Der einfachste Weg diesen Wert zu verringern ist die Backlinks mit Hilfe von Google’s Disavow Tool zu entwerten.

Domain Rating (Ahrefs)

Das Domain Rating (DR) ist eine von Ahrefs entwickelte Metrik zur Bewertung der Domainstärke (0-100). Im Gegensatz zur Domain Authority fokussiert sich diese Metrik jedoch ausschließlich auf das Backlinkprofil einer Domain. Das bedeutet im Klartext, dass sich das Domain Rating ausschließlich aus der Anzahl und Stärke eingehender Links korreliert. 

Auch hier gilt: Je größer der Wert, desto mehr Power hat ein Link dieser Webseite. Als “gut” würde ich hier Backlinks ab einem Wert von DR 30 bezeichnen, alles darunter liefert dir nämlich nur einen minimalen (bis gar keinen) Ranking-Boost.

Trust Flow (Majestics)

Eine weitere relevante SEO-Metrik ist der sogenannte “Trust Flow” (TF). Dieser Wert spiegelt auf einer Skala von 0 bis 100 die Vertrauenswürdigkeit einer Seite wider. Zur Bewertung werden dabei sogenannte Seed-Sites genutzt, welche hinsichtlich Content und Links mit der Ziel-Domain verglichen werden.

Wenn du hochwertige Backlinks aufbauen möchtest, würde ich dir empfehlen nach Domains mit einem TF 25+ Ausschau zu halten.

Citation Flow + Trust Flow erklärt: Backlink-Metriken für hochwertigen Linkaufbau

Citation Flow (Majestics)

Genau wie der Trust Flow stammt der “Citation Flow” (CF) ebenfalls vom SEO-Softwarehersteller Majestics. Zusammen ergibt sich daraus der sogenannte “Flow Metrics”-Algorithmus. Genauso wie bei den anderen Metriken in unserer Liste, wird die allgemeine Stärke wieder auf einer Skala von 0 bis 100 gemessen. 

Laut Majestics selbst liegt der durchschnittliche Citation Flow bei etwa 10-50. Alles darüber kann als außerordentlich gut bezeichnet werden. Wenn du wirklich hochwertige Backlinks aufbauen willst, solltest du daher nach Domains mit einem möglichst hohen CF suchen.


5 White-Hat Taktiken um Backlinks aufzubauen

Nachdem du nun weißt welche Merkmale einen “starken” Backlink auszeichnen, schauen wir uns jetzt fünf verschiedene White-Hat Taktiken an, mit dessen Hilfe du problemlos zahlreiche themenrelevante Backlinks aufbauen wirst.

1. White-Hat Backlinks aufbauen mit “Niche Edits”

Die erste Taktik um Backlinks aufzubauen sind sogenannte “Niche Edits” (deutsch: “Nischen-Editierungen”). Das Ziel bei dieser Strategie ist es Backlinks aus bereits veröffentlichten Beiträgen zu erhalten. Der Name “Niche Edits” stammt daher, weil man gezielt nach themenrelevanten Beiträgen sucht, die zur eigenen Nische bzw. dem eigenen Branchenzweig passen.

Im Folgenden schauen wir uns an wie du:

  1. Themenrelevante Beiträge findest
  2. Die Kontaktdaten der Webmaster herausfindest
  3. Ein Anschreiben / Pitch formulierst
  4. Webmaster kontaktierst
  5. Follow-Ups erstellst
  6. Daten dokumentierst

Diese Tools brauchst du für die Backlink-Recherche

Bevor wir starten können Backlinks aufzubauen, müssen wir zunächst mal geeignete Quellen (Blogs, oder Magazine) finden, wo wir unsere Backlinks setzen können. 

Die mit Abstand einfachste Methode Webseiten zu finden, deren Betreiber gewillt sind deinen Beitrag zu verlinken, ist es nach Blogs zu recherchieren, die bereits ähnliche Texte verlinkt haben.

Um das zu realisieren ist ein Backlink-Checker unerlässlich. Je nach Präferenz kannst du hier das Tool deiner Wahl nutzen. Ich persönlich würde dir Ahrefs empfehlen, da du hier den größten Link Index findest.

Schritt 1: Quellen für Backlinks finden

Als Erstes solltest du dir überlegen, für welchen deiner Beiträge du Backlinks aufbauen möchtest. Das Keyword für welches du mit dem besagten Text ranken möchtest, gibst du anschließend bei Ahrefs in den Keyword-Explorer ein.

Backlinks finden mit Ahrefs' Keyword Explorer

Anschließend scrollst du nach unten zum “SERP Overview”. Dort sind die ersten zehn Suchergebnisse aufgelistet, die für dein Wunsch-Keyword ranken. Das Ziel ist es nun herauszufinden von welchen Webseiten deine Wettbewerber Backlinks erhalten haben. Starte am besten beim ersten Ergebnis und klicke unter der Spalte “Backlinks” auf die blaue Zahl.

Backlinks finden in Ahrefs: Verweisende Seiten und Domains im "SERP Overview"

Anschließend erhältst du eine vollständige Auflistung aller verweisenden Seiten. Im Klartext heißt das: Die rot umrandeten URLs haben die Beiträge deiner Wettbewerber verlinkt. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit, dass du für deinen (thematisch ähnlichen) Beitrag ebenfalls einen Link von diesen Webseiten erhältst, extrem hoch.

Themenrelevante, hochwertige Backlinks aufbauen mit Hilfe von Ahrefs

Abschließend kannst du die Liste im Wunschformat exportieren und herunterladen. Diesen Schritt wiederholst du jetzt für jedes der zehn Suchergebnisse und trägst alle Informationen in einer Excel- oder Google Tabelle zusammen. Mit Hilfe dieser Methodik kommen wir in unserem Beispiel auf 54 potenzielle Link-Quellen.

Backlink-Quellen exportieren aus Ahrefs SEO-Tool

Selbstverständlich könntest du deine Liste anschließend noch filtern und beispielsweise Domains mit einem Domain Rating oder einer Domain Authority >30 aussortieren. Aber das bleibt selbstverständlich dir überlassen. Falls doch, kann ich dir den kostenlosen Bulk Checker von Linkgraph empfehlen, mit dem du bis zu 50 URLs gleichzeitig auf ihre Domain Authority prüfen kannst.

Domain Authority Bulk Checker: Mit diesem Tool prüfst du die DA von bis zu 50 Domains gleichzeitig!

Schritt 2: Kontaktdaten der Webmaster herausfiltern

Nachdem du deine Liste mit Link-Opportunitäten fertiggestellt hast, musst du die Kontaktdaten der jeweiligen Seitenbetreiber herausfinden. Hier hast du grundsätzlich zwei Optionen:

  1. Manuell – kostenlos, aber zeitintensiv
  2. Automatisiert – gebührenpflichtig, aber zeiteffizient

Am Ende des Tages liefern beide Wege die gleichen Ergebnisse, du kannst also frei entscheiden, welche Vorgehensweise du bevorzugst. Um dir zu demonstrieren was ich meine, zeige ich dir selbstverständlich beide Optionen.

Option 1: Manuelle Recherche nach Kontaktdaten

Damit du deine “Link Prospects” kontaktieren kannst, benötigst du mindestens mal eine E-Mail-Adresse. Der einfachste Weg ist es auf der Kontaktseite oder im Impressum zu schauen, dort wirst du im Regelfall sofort fündig. Diese Kontaktdaten trägst du anschließend in deiner Liste ein, sodass du später genau weißt welche Kontaktinformationen zu welcher Domain gehören.

Falls du keine Lust hast dir selbst eine Tabelle zu bauen, kannst du dir auch mein kostenloses Template herunterladen und für deine Link-Akquise nutzen.

Option 2: Automatisierte Recherche nach Kontaktdaten

Nachdem du ein paar Adressen manuell gesammelt hast, fängst du vermutlich an dich so zu fühlen:

Manuelle Recherche für Backlinks per Outreach

Um dir die Arbeit zu erleichtern und zu verhindern, dass du langsam aber sicher wahnsinnig wirst, empfehle ich dir Hunter.io zu nutzen. Hunter ermöglicht dir innerhalb von Sekunden die E-Mail-Adressen aus deiner Liste mit Domains zu extrahieren.

Die kostenpflichtigen Pakete starten dort bei 49 €/Monat (für 1000 Abfragen). Um das Tool zu testen kannst du dir dort auch einen Free-Account erstellen, der dir 50 kostenfreie Abfragen im Monat erlaubt.

Schritt 3: Mail-Template für Pitch verfassen

Als Nächstes verfassen wir ein Mail-Template, mit dessen Hilfe wir die Webmaster in unserer Liste anschreiben. Versuche hier nicht zu direkt zu sein, aber rede auch nicht zu sehr um den heißen Brei.

Je nachdem ob du deine Leser mit “du” oder “Sie” ansprichst, würde ich auch das Anschreiben verfassen.

Wenn du E-Mail-Tools zur Automation nutzt, um deine Prospects anzuschreiben, empfehle ich dir Variablen zu verwenden, welche dynamisch die passenden Inhalte aus deiner Tabelle extrahieren.

Dadurch musst du nicht jede Mail manuell verfassen und jedes Mal die Informationen aus deiner Tabelle einfügen.

Mail-Template um Backlinks aufzubauen

Damit du eine Idee davon hast, wie ein solches Anschreiben aussehen kann, möchte ich dir eines meiner Templates zeigen, welches sich in der Praxis bereits mehrfach bewährt hat:

Hallo Herr/Frau {LAST_NAME},

mein Name ist {FIRST_NAME|LAST_NAME} und ich bin {POSITION} bei *Firmenname*. Der Grund für meine Nachricht ist Ihr Artikel zum Thema *hier einsetzen*: {REF_URL}.

Tatsächlich haben wir vor einiger Zeit einen umfangreichen Beitrag zum gleichen Thema veröffentlicht, der sich auf die 5 größten Vorteile von *hier einsetzen* fokussiert.

Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Artikel ebenfalls relevant für Ihre Leser sein könnte.
Den besagten Text können Sie hier einsehen: {BACKLINK_TARGET}


Würde es Ihnen etwas ausmachen, unseren Beitrag ebenfalls in Ihrem Artikel zu verlinken?

Vielen Dank + beste Grüße
{FULL_NAME}

Schritt 4: Webmaster kontaktieren

Wenn dein Mail-Template fertig ist, kannst du damit beginnen die Webmaster aus deiner Liste anzuschreiben. Achte dabei unbedingt auf die Betreffzeile, denn die entscheidet zum Großteil darüber, ob deine Mail geöffnet wird oder nicht.

Heißt im Klartext: Du kannst das beste Anschreiben der Welt haben, wenn deine Mail jedoch gar nicht geöffnet wird oder sogar im Spam-Ordner deiner Empfänger landet, war alle Mühe umsonst.

Vermeide daher unbedingt klassische Buzzwords, Ausrufezeichen, WÖRTER IN VERSALIEN oder ähnliche Dinge, die nach Spam aussehen. Manche E-Mail Marketing Tools verfügen über einen eingebauten Spam-Score-Checker. Solche Tools können dir dabei helfen von vornherein zu erkennen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist mit deiner E-Mail im Spam-Ordner zu landen.

Falls du deine Mails manuell über Outlook, Gmail, GMX etc. versenden möchtest, empfehle ich dir den Spam Score Prüfer von Mail-Tester.com zu nutzen: https://www.mail-tester.com/

Prüfe unbedingt deine Outreach-Mails auf den Spam Score mit Mail-Tester

Schritt 5: Follow-up erstellen

Der letzte Schritt ist optional, kann dir aber durchaus dabei helfen noch mehr Backlinks aufzubauen. Die Rede ist von Follow-ups. Damit sind E-Mails gemeint, die in vordefinierter Zeitabfolge (manuell oder automatisch) an die Empfänger aus deiner Liste versendet werden.

Diese dienen einfach dazu, deine Empfänger wieder daran zu erinnern, dass es dich gibt und dass du etwas von ihnen möchtest. Jetzt magst du dich fragen: “Warum? Eine Mail reicht doch vollkommen aus.”

In einer perfekten Welt, ja. Leider sieht die Realität so aus, dass ein Großteil deiner Mails niemals gelesen wird, da sie entweder im Spam landen oder sofort vom Empfänger gelöscht werden. Andere Personen wiederum werden deine Mail lesen, aber nicht direkt antworten und damit schnell wieder vergessen, dass es dich gibt.

Follow-ups dienen daher als freundliche kleine Reminder, die dich wieder ins Gedächtnis deiner Empfänger zurückholen. 

Im Endeffekt kannst du dir den ganzen Prozess wie einen Funnel vorstellen. Am Anfang des Trichters stehen deine Link Prospects und eine ganze Reihe an Kontaktdaten und am Ende stehen die (verhältnismäßig wenigen) Links, die du erhältst.

Backlinks aufbauen: Outreach-Funnel

2. White-Hat Backlinks aufbauen mit der “Shotgun Skyscraper” Technik

Die zweite White-Hat Taktik zum Linkaufbau ist sehr ähnlich zu den gerade behandelten Niche Edits.

Dabei liegt der einzige Unterschied ausschließlich im ersten Schritt, sprich der Recherche der Backlink-Quellen. 

Anstatt dass wir nach verweisenden Webseiten suchen, die ähnliche Beiträge wie unsere verlinkt haben, suchen wir hierbei nach Artikeln zu sehr allgemeinen Themen, wie beispielsweise “SEO”.

Backlinks finden per Google (organischer Linkaufbau per Outreach)

Solche Keywords haben in der Regel ein extrem hohes Suchvolumen. Das wiederum hat zur Folge, dass regelmäßig zahlreiche Menschen auf die rankenden Artikel aufmerksam werden, wodurch wiederum unglaublich viele organische Backlinks zu diesen Artikel entstehen. 

Durch die hohe Anzahl an eingehenden Backlinks haben diese allgemeinen Keywords meist auch eine enorm hohe Keyword Difficulty (KD), wodurch es extrem aufwändig wäre für solche Phrasen organisch zu ranken.

Bei der Shotgun Skyscraper Strategie wollen wir jedoch nicht mit unserem Beitrag ranken, sondern einfach nur maximal viele Backlinks damit aufbauen. Den eingehenden Linkjuice können wir anschließend über interne Verlinkungen auf die Beiträge leiten, mit denen wir die Top 10 erobern wollen.

Der Name “Shotgun Skyscraper” ist übrigens abgeleitet von Brian Dean’s “Skyscraper Technique”, bei der man einen umfangreicheren und inhaltlich hochwertigeren Beitrag erstellt als der, der auf Platz 1 rankt. Genau das gleiche Prinzip machen wir uns hier zunutze, um Webmastern den Mehrwert unseres Beitrags zu pitchen und in deren Blogs verlinkt zu werden. 

Die nachfolgenden Schritte sind identisch zu den Niche Edits, weshalb ich diese nicht nochmal aufführen werde.

Shotgun Skyscraper: Schritt #1

Als Erstes nutzen wir auch hier wieder den Keyword Explorer von Ahrefs. Allerdings suchen wir dieses Mal nach einem sehr allgemeinen Keyword, welches zu unserem Business passt. Als Praxisbeispiel nehmen wir daher die Suchphrase “SEO”.

Backlinks aufbauen mit der "Shotgun Skyscraper Technique" von Authority Hacker

Wie du siehst, wird monatlich etwa 32.000 mal nach dem Keyword “SEO” gesucht. Für die Shotgun Skyscraper Technik ist dieses Keyword also perfekt. Anschließend scrollen wir wieder runter zur “SERP Overview”, wo uns die ersten zehn Suchergebnisse aus Google angezeigt werden.

Backlinks generieren mit Hilfe von Ahrefs

Hier lässt sich auch direkt ein signifikanter Unterschied zur Vorgehensweise bei den Niche Edits erkennen. Während wird dort auf insgesamt 54 verweisende Domains kamen, liegen wir hier bei etwa 2000 Stück (!).

Das heißt für dich: 2000 potenzielle Link Prospects, auf dessen Webseiten du Backlinks aufbauen kannst. Daher stammt auch der Name “Shotgun” Skyscraper. Schließlich zielen wir hier nicht auf einige wenige Link Prospects ab, sondern auf die volle Bandbreite – ähnlich wie eine Schrotflinte, die nicht präzise schießt, sondern einen großen Streukreis hat und mehrere Ziele in einem größeren Radius trifft.

Man könnte alle anderen Vorgehensweisen und Taktiken zum Linkaufbau daher auch als “Sniper Technik” bezeichnen, da wir uns dort immer einige wenige Ziele aussuchen und diese targetieren.

Backlinks aufbauen ist ein Zahlenspiel

Sein wir ehrlich – am Ende des Tages ist Linkaufbau ein Zahlenspiel. Je mehr Link Prospects du hast und je mehr E-Mails du versendest, desto mehr Backlinks wirst du schlussendlich erhalten. Punkt.

Daher ist die Shotgun Skyscraper Methode eine der besten Taktiken, um mit verhältnismäßig wenig Aufwand zahlreiche themenrelevante Backlinks aufzubauen. 

Allerdings zählen auch hier wieder deine Betreffzeile, dein Anschreiben und natürlich dein Content — wenn der nämlich schlecht ist, werden sich nur wenige Webmaster dazu bereit erklären, diesen in ihren Blogs zu verlinken.

3. White-Hat Backlinks aufbauen mit Gastbeiträgen

Unsere dritte Strategie zum Linkaufbau ist eine altbekannte, nämlich das sogenannte “Guest Posting”.

Hierbei ist das Ziel, dass du Beiträge verfasst und diese auf fremden Webseiten (Blogs/Magazine) veröffentlichst. Im Gegenzug, sozusagen als als kleines “Dankeschön” für deine Mühe, erhältst du anschließend einen Backlink.

Diese Taktik ist simpel und effektiv, weswegen sie bereits seit vielen Jahren erfolgreich von vielen Marketern eingesetzt wird. Allerdings gibt es bei dieser Strategie einen kleinen Haken: Der Zeitaufwand ist deutlich höher als bei den vorherigen zwei Taktiken.

Schließlich musst du hier einerseits Webseiten und Blogs finden, auf denen du Gastbeiträge veröffentlichen kannst und zusätzlich noch den Content erstellen. Der Vorteil im Vergleich zu Niche Edits oder Shotgun Skyscraper ist jedoch, dass viele Seitenbetreiber nicht groß überredet werden müssen, damit du dort Gastbeiträge veröffentlichen kannst.

Im Endeffekt ist es nämlich eine Win/Win Situation für beide Seiten: Der Blog-Betreiber erhält kostenlosen Content und du erhältst im Gegenzug einen Backlink.

NoFollow Backlinks sind keine Seltenheit beim Guest Posting

Eine weitere Schwierigkeit beim Guest Posting ist, dass viele Webmaster zwar Gastbeiträge entgegen nehmen, im Gegenzug jedoch ausschließlich NoFollow Backlinks setzen. Zusätzlich haben manche Seitenbetreiber strikte Vorgaben was den Content betrifft. Angefangen bei der Themenwahl, bis hin zum Wording oder der Länge des Contents.

Tipps zum Linkaufbau Gastbeiträgen (Guest POosting)

Du solltest daher unbedingt vorher abklären, ob du einen DoFollow Backlink erhalten wirst oder einen NoFollow Link. Ist letzteres der Fall, so kannst du dir die Arbeit nämlich sparen. Erfahrungsgemäß kann ich dir sagen: Je größer und autoritärer die Webseite, desto höher die Anforderungen.

So findest du Blogs für Gastbeitrag-Backlinks

Um Blogs zu finden, in denen du mit Hilfe von Gastbeiträgen Backlinks aufbauen kannst, gibt es grundsätzlich keine Regeln oder Vorgaben. Im Grunde genommen kannst du jeden Webmaster im Internet anschreiben und nachfragen, ob du auf dessen Webseite einen Artikel veröffentlichen kannst. Allerdings wird die Ablehnungsrate bei diesem Vorgehen exorbitant hoch sein.

Deshalb empfehle ich dir Google’s Search Operatoren für die Recherche nutzen. Dadurch wirst du (fast) ausschließlich auf Seiten stoßen, deren Betreiber aktiv nach Gastautoren suchen. 

Tippe dafür einfach so etwas wie “Gastbeitrag schreiben”+”Branche” in die Suchleiste ein. Das Wort “Branche” ersetzt du dabei einfach durch deine Nische bzw. deinen Branchenzweig. Auf diese Weise stellst du sicher, dass ausschließlich themenrelevante Webseiten findest.

Anleitung: So findest du Webseiten im Internet, auf denen du Gastbeiträge für Backlinks veröffentlichen kannst.

Die nachfolgenden Schritte sind fast identisch mit denen unserer vorherigen Linkaufbau-Taktiken:

1. Ein Mail-Anschreiben erstellen
2. Den Webmaster kontaktieren
3. Ggf. verhandeln (hinsichtlich der Thematik des Beitrags)
4. Ggf. Follow-up Mails versenden

4. White-Hat Backlinks aufbauen mit “Sponsored Posts”

Die vierte Taktik in unserer Liste sind gesponserte, sprich bezahlte, Beiträge. Solche finden sich zuhauf in großen Online Magazinen wie Focus, Handelsblatt oder T3N. Grundsätzlich sind damit Artikel gemeint, die gegen die Bezahlung einer Gebühr veröffentlicht werden.

Backlinks aufbauen mit Hilfe von Sponsored Posts

Nun gehen bei manch einem wahrscheinlich die Alarmglocken los – “Backlinks zu kaufen ist doch Black-Hat SEO!”.

Absolut, keine Frage. Allerdings hat Google im letzten Jahr neue rel-Attribute veröffentlicht, mit dessen Hilfe man seine Links als gesponsert kennzeichnen kann. Dazu gehört unter anderem auch das Attribut rel=”sponsored”, mit dem gekaufte Links auch als solche gekennzeichnet können.

Glaubt man den Aussagen verschiedener SEO-Experten, so vererben jedoch auch Backlinks mit diesem Attribut eine gewisse Menge an Linkjuice. Im Endeffekt muss man jedoch sagen, dass das Preis-Leistungsverhältnis solcher Links meistens extrem schlecht ist. Preise im hohen dreistelligen und niedrigen vierstelligen Bereich sind dort keine Seltenheit.

5. White-Hat Backlinks aufbauen mit “HARO”

Die letzte White-Hat Taktik in unserer Liste, mit der du starke Backlinks aufbauen kannst, ist den meisten wahrscheinlich nicht bekannt. Und zwar handelt es sich hierbei um ein Portal namens “HARO”, was ein Akronym für “Help A Reporter Out” steht.

Kurz gesagt verknüpft HARO Reporter, Journalisten und Blogger mit Experten aus den verschiedensten Branchenzweigen, um Wissen miteinander auszutauschen.

Hochwertige Backlinks aufbauen mit HARO (Help a reporter out)

Sobald du dich auf der HARO Webseite als Quelle (“I’m a source”) registrierst, erhältst du jeden Tag zu fest definierten Uhrzeiten (11:35/18:35/23:35 Uhr MEZ) E-Mails, in denen Fragen zu verschiedenen Themen aufgelistet sind.

HARO sendet dir jeden Tag 3x Mails mit Fragen zu verschiedenen Themen. Darüber kannst du täglich Backlinks erhalten, die von Journalisten aus der ganzen Welt stammen

Als Experte kannst du nun auf beliebig viele Fragen antworten und dein Wissen mit Reportern aus der ganzen Welt teilen. Wenn diese anschließend der Meinung sind, dass deine Antwort hilfreich war, wirst du in den Publikationen dieser Journalisten zitiert — mit einem Verweis zu deiner Webseite.

Der Clou an der Sache ist aber, dass HARO zum Teil von den größten und renommiertesten Magazinen der Welt genutzt wird, wodurch du Backlinks aufbauen kannst, für die sich andere ein Bein ausreißen würden. Ich sage nur Wallstreet Journal, New York Times oder Fox News.

Jede Mail enthält zwischen 20 und 70 Fragen zu verschiedenen Themen, sodass dort eigentlich jeder (mehrfach) fündig wird. Für jede der dortigen Fragen sind Anforderungen, eine kurze Beschreibung, eine Kontaktadresse und eine Deadline angegeben. 

Kostenlose Backlinks erhalten mit HARO

Backlinks erhalten mit HARO: Bonus Tipp

Was nach schnellen Backlinks klingt, kann sich sehr schnell zu einem kleinen Zeitfresser entwickeln, besonders wenn du auf mehrere Fragen antworten möchtest. Meine Empfehlung wäre daher einen virtuellen Assistenten (VA) zu beschäftigen, der sich nur um HARO kümmert und fleißig auf Mails antwortet.

Da HARO ausschließlich auf Englisch funktioniert, suchst du dir optimalerweise einen englischsprachigen VA. Den kannst du beispielsweise mit einem einmaligen ausführlichen Briefing anlernen und ihm die wichtigsten Dinge über dein Geschäft mitteilen. Auf diese Weise kann dein VA in deinem Namen Antworten verfassen und Backlinks aufbauen, während du deinem Kerngeschäft nachgehst.


BONUS: Backlinks aufbauen mit Black-Hat Taktiken

1. Backlinks kaufen

Es ist kein Geheimnis, dass der Kauf von Backlinks gegen die Richtlinien von Google verstößt. Aber warum gibt es immer noch so viele Link Broker und vor allem Marketer, die Backlinks kaufen, obwohl es verboten ist? Ganz einfach: Weil es funktioniert.

Auszug aus den Richtlinien von Google

Backlinks zu kaufen, anstatt sie natürlich aufzubauen, ist einfach ein komfortabler und zeiteffizienter Weg. Beim Kauf von Backlinks ist es wie so oft im Geschäftsleben: Wer viel Zeit und wenig Geld hat, neigt eher dazu mehr Zeit zu investieren, um sein Ziel zu erreichen. Wer dagegen zeitlich eingespannt ist und ein größeres Budget hat, der kauft sich die Zeit.

Genau das gleiche Prinzip trifft beim Linkbuilding auch zu.

Die Gefahr beim Kauf von Backlinks

Die größte Herausforderung beim Kaufen von Backlinks ist es eine angemessene Qualität für sein Geld zu erhalten. Schließlich arbeiten die meisten Link Broker mit eigenen PBN’s, die häufig nur mit minimalem Zeitaufwand aufgebaut wurden und daher extrem anfällig für Penalties sind.

Genau hier liegt auch das Problem. Zwar werben die meisten Linkverkäufer mit ausgezeichneten Werten hinsichtlich der Domain Authority oder des Domain Ratings.

Augen auf beim Backlink-Kauf! Linkverkäufer locken meist mit starken Werten hinsichtlich Domain Authority (DA).

Schaut man sich jedoch das Linkprofil dieser Seiten an, so fällt schnell auf, dass die vermeintlich hohe Autorität einfach aus hunderten oder sogar tausenden minderwertigen Links besteht. 

Achtung beim Einkauf von Backlinks!

Die angepriesene Power bleibt daher in den meisten Fällen aus, besonders wenn mit Tools gearbeitet wird, die vollautomatisch Backlinks aufbauen. Zusätzlich steigt das Risiko auf eine Google Abstrafung.

Selbstverständlich gibt es auch Link Broker, die ausschließlich mit hochwertigen “echten” Seiten arbeiten. Solche Anbieter zu finden kann sich allerdings (vor allem in Deutschland) als die Suche nach der Nadel im Heuhaufen entpuppen.

Backlinks kaufen: Darauf musst du unbedingt achten!

Falls du dich wirklich dazu entscheiden solltest Backlinks zu kaufen, empfehle ich dir nach Anbietern Ausschau zu halten, die einen White-Hat Ansatz verfolgen und Outreach betreiben, um beispielsweise Niche Edits zu realisieren. Das wiederum ist mit klassischem Agenturgeschäft gleichzusetzen und dadurch eigentlich mehr Service als Linkkauf.

Es gibt wenige Linkverkäufer, die eigentlich Agenturleistungen anbieten, anstatt Backlinks auf eigenen Webseiten zu setzen

Solltest du dich dennoch dafür entscheiden ganz klassisch Backlinks zu kaufen, dann empfehle ich dir niemals einen Link blind zu erwerben. Lass’ dir vorher immer die Domain nennen und kontrolliere die wichtigsten SEO-Metriken, sowie das Linkprofil mit Hilfe von Ahrefs. Nur so kannst du sicherstellen, dass du eine entsprechende Qualität für dein Geld bekommst und kein unnötiges Penalty-Risiko eingehst.

2. Tiered Linkbuilding: Deine Backlinks bekommen Backlinks!

Der zweite Bonus Tipp zum Thema Black-Hat Linkaufbau ist das “Tiered Linkbuilding”. 

Einfach ausgedrückt ist das Ziel hier Backlinks für deine Backlinks aufzubauen. Der Name stammt dabei vom englischen Wort “Tier”, was soviel wie Lage oder Schicht bedeutet. Man könnte diese Linkbuilding Strategie daher auch als mehrlagigen bzw. mehrstufigen Linkaufbau bezeichnen.

Was im ersten Moment verwirrend oder umständlich klingen mag, ist eigentlich ziemlich clever. Schließlich ist das Ziel bei dieser Taktik, dass wir zahlreiche “schmutzige” Backlinks aufbauen und diese Verlinkungen wiederum durch zusätzliche Backlinks aufpowern.

Tiered Linkbuilding Infografik: So baust du starke Backlinks in Schichten auf.

Wie funktioniert Tiered Linkbuilding in der Praxis?

Bevor wir etwas tiefer in die Materie gehen, solltest du erstmal verstehen was Tier 1, Tier 2 und Tier 3 überhaupt bedeuten. Im Grunde genommen sind damit einzelne Schichten mit Links gemeint, die sich untereinander verlinken, wodurch wiederum jeder einzelne Link stärker wird (= mehr Linkjuice). 

Die Besonderheit ist allerdings, dass wir unsere Money Site immer nur aus der Tier 1 verlinken. 

Damit sind hochwertige Webseiten mit Vertrauen und Autorität gemeint, die auch ein paar “schmutzige” Links verkraften würden, ohne einen Penalty zu erhalten. Bei Tier 1 Links muss es sich nicht mal zwangsläufig um gekaufte Links handeln, es können auch organisch akquirierte Links sein, die man durch Tier 2 und 2 boostet. 

Alle Links aus Tier 2 und 3 sind dagegen automatisch erstellte Links, die zwar oft eine hohe Page und Domain Authority mitbringen, insgesamt aber sehr spammy und damit anfällig für Penalties sind. 

Sollte nun eine Domain von Google abgestraft werden, die sich beispielsweise in Tier 2 befindet, so hat dies keine direkten negativen Auswirkungen auf deine Domain.

Tier 1: High Quality Links (High Trust, High Authority)
Tier 2: Mid Quality Links (Guest Posts, Web 2.0’s, Webkataloge, Bookmarks)
Tier 3: Low Quality Links (Kommentarlinks, Wiki Links, Profil-Links, Spam-Links)

Screenshot von RankerX: Backlinks aufbauen in Automation

Ist Tiered Linkbuilding unethisch?

Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von Tiered Linkbuilding:

• Halbwegs ethisch
• Absolut unethisch

Mit “halbwegs ethisch” meine ich, dass jemand versucht Backlinks aufzubauen und als Tier 1 ausschließlich PBN-Links nutzt, die er durch generierte Links zusätzlich aufpowert. Sollte es aufgrund der zahlreichen Spam-Links einen Penalty für eine PBN-Webseite aus Tier 1 hageln, so schadet das am Ende des Tages niemandem.

Mit “absolut unethisch” meine ich dagegen, dass jemand Backlinks aufbauen möchte und als Tier 1 organische Backlinks nutzt, die er beispielsweise per Outreach aufgebaut hat. Dadurch wird nämlich ein realer Blog in Gefahr gebracht, der für andere Menschen vielleicht die einzige Einkommensquelle darstellt.

3. Backlinks aufbauen und SOFORT indexieren!

Wer kennt es nicht: Man erhält einen Backlink von einer Webseite, aber dieser wird einfach nicht indexiert. Meist ist der Grund für die Nicht-Indexierung, dass die Qualität der verlinkenden Seite einfach zu schlecht ist.

Dabei gibt es viele Gründe, warum Google manchen Webseiten die Indexierung verwehrt:

  • Minderwertige Qualität (Low Quality Content, technische Fehler)
  • Anzeichen von Spam (Generierte Texte, eingehende PBN-Links)
  • Platzhaltertexte
  • Penalties

Wer dennoch seine Backlinks indexieren möchte, besonders nach er Backlinks gekauft hat, kann auf sogenannte “Indexing Services” zurückgreifen. Diese Tools versprechen einem die Indexierung innerhalb eines gewissen Zeitrahmens.

Backlinks schneller indexieren mit One-Hour-Indexing

3. Praxistest: Backlinks indexieren mit “One Hour Indexing”

Als kleines Testprojekt habe ich eine Expired Domain registriert, ein simples Template eingespielt und die Seite mit “Lorem Ipsum” gefüllt. Dort habe ich zwei Backlinks gesetzt, die wiederum auf eine andere Testumgebung zeigen. 

Anschließend habe ich die verweisende URL in der Search Console zur erneuten Indexierung eingereicht. Das Ergebnis war….gähnende Leere. Auch nach 4 Wochen wurden die Links nicht indexiert, was, angesichts der absolut lachhaften Seitenqualität, kein Wunder war.

Daher habe ich den Service von “One Hour Indexing” getestet, bei dem man einzelne Links kostenfrei indexieren kann und siehe da: Ein paar Stunden später war der Backlink indexiert und sowohl in der Search Console, als auch in Ahrefs auffindbar!

Klar, das war kein wirklich aussagekräftiger Test, allerdings war ich positiv überrascht, dass der Link überhaupt indexiert wurde. Falls du also zur Kategorie Black-Hat zählen solltest, könnte ein derartiger Service eine praktische Ergänzung zum Aufbauen von Backlinks sein!

Fazit: Backlinks aufbauen in der Praxis

Abschließend sei zu sagen, dass ich dir für die Praxis kein Black-Hat SEO empfehlen würde. Wenn du wirklich hochwertige und vor allem langlebige Backlinks aufbauen möchtest, führt kein Weg an organischen Strategien vorbei.

Der Aufwand, das Geld und vor allem das Risiko, das mit Black-Hat SEO zusammenhängt, ist die Mühe und das Geld am Ende des Tages nicht wert.

Hast du weitere coole White-Hat Strategien, die in meiner Liste fehlen? Dann schreib’ mir deine Ideen gerne in die Kommentare!

Teile diesen Beitrag!

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on xing
Share on linkedin
Share on email

Das könnte dich interessieren:

Scroll to Top
Ist deine Firma im
Internet sichtbar?
Analysiere die digitale Performance Deiner Firma im Web mit meinem kostenlosen SEO-Check!
Professionelle SEO Betreuung von Jannis Richter: SEO Consulting (SEO Beratung), SEO Coaching und vieles mehr
51%
Fast geschafft! Trage bitte noch schnell Deine E-Mail-Adresse ein und klicke auf den Button, damit ich Dir sofortigen Zugriff geben kann.
On-Page SEO / On-Page Suchmaschinenoptimierung - 13 zielführende Praxis-Tipps für eine bessere Suchmaschinen-Platzierung

Optimiere Deine Webseite mit meiner kostenlosen On-Page SEO Checkliste

Nach dem Ausfüllen wirst Du automatisch weitergeleitet, damit Du Dir Dein Exemplar downloaden kannst. Der Vorgang dauert ca. 5-10 Sekunden.
30 min kostenfreie
strategieberatung
Du willst mit Deiner Webseite oder Deinem Shop Online durchstarten, weißt aber nicht wo oder wie Du starten sollst? Dann lass uns gemeinsam drüber sprechen und eine Lösung finden!
Kostenlose SEO Beratung

Du bist nur noch 20 Sekunden vom Ziel entfernt!

Fast geschafft 51%
Tippe jetzt noch schnell Deine E-Mail-Adresse ein, damit ich Dir sofortigen Zugriff auf die Liste mit den 33 wichtigsten SEO Tools geben kann!

Du bist nur noch 20 Sekunden vom Ziel entfernt!

Fast geschafft 51%
Tippe jetzt noch schnell Deine E-Mail-Adresse ein, damit ich Dir sofortigen Zugriff auf das Keyword-Mapping-Template geben kann!
Diese Seite nutzt Cookies, um dir die bestmögliche Nutzererfahrung zu ermöglichen. mehr dazu

Anmeldung zum
Insider
SEO-Webinar

fast geschafft! 90%

Du bist so kurz vorm Ziel. Trage jetzt nur noch schnell deine E-Mail-Adresse ein, damit ich dir die Einladung zu dem Webinar schicken kann. Wie alles funktioniert erkläre ich dir in der E-Mail. Bis gleich!